Montag, 29. März 2010

unverdient, grundlos, reichlich

Der geneigte Leser erinnert sich. V und M bereiteten eine Überseereise vor und ich hatte ein paar kleine Tipps gesammelt, manche aus echter Sorge, andere nicht ganz äähh...rnst zu nehmen.
Wie ich so bin, regte ich an, sie könnten mir ja was mitbringen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wie sie so sind, haben sie es getan!!!

Dieser kleine grüne Kerl ist ziemlich vielseitig. Sein gerolltes Hinterende lässt sich als Schlüsselanhänger verkarabinern. In seinem Innern, wo lebendigere Artgenossen eine glibschige Zunge haben, strahlt er in blendendhellem Licht.


Aber er kam nicht alleine.
Nein!
Er brachte ein Gleichnis mit, das ein rhetorisches Stilmittel enthält, das mein liebstes ist.
Das A FORTERIORI.
V erklärte es mir ungefähr (ich hätte es mir aufschreiben sollen) so:

Juppi, meine Liebe! (das sagt sie immer und ich könnt sie jedes Mal dafür küssenkosenknuddeln.)
Wir haben dir dieses witzige kleine Dings mitgebracht, das eigentlich zu nichts nütze ist. Bestimmt kann man hier keine Batterien nachkaufen. Aber guck, wenn wir dir so was mitbringen aus dem Urlaub, wieviel mehr wird Gott dir schenken. Nicht nur das, was du total dringend zum Überleben brauchst, sondern aus seinem ganzen Überfluss. Auch Sachen, die du nicht brauchst, aber gerne hättest.


Hach.
Am gleichen Tag kriegte ich auch noch von einer anderen Person eine Ampelmännchentasse geschenkt und von einer dritten einen Löwen . Einfach so!
Und das, wo ich gar nicht Geburtstag hatte! Sowas ist toll.

Linge

Liebling, lernt man, wird geliebt.
Pflegling wird gepflegt.
Schützling geschützt.
Findling liegt zum finden rum.
Jüngling ist jung.
Fiesling ist fies.
Winzling ist winzig.
Riesling.... na ja, es klappt nicht immer.
Was ist aber mit einem, der gemocht wird?
Ist der ein Mögling?

Ich hoffe es sehr. Den Mögling hab ich nämlich gerade erfunden.
Ich guckte knapp 450 Fotos von mir an, die neulich beim großen Fotoschuhting bei der Künstlerin meines Vertrauens entstanden sind und die demnächst als Bewerbungsfotos in alle Welt gehen sollen. Also, nur das schönste, logo. Bei 450 Stück hat man da reichlich Auswahl. Fast ein bisschen zu reichlich.
Jedenfalls stellte ich beim Durchsehen dieses Daumenkinos ohne Daumen fest: Die mag ich! Die macht Faxen, die ist lustig, die sieht hübsch aus!

(Nein, versuch nicht, den Statistiker für ein Bild von mir zu bestechen. Er ist kein Käufling.)

Sonntag, 28. März 2010

vor oder zurück, marsch, marsch!

Jedes Jahr das selbe Spiel.
Zwei Mal. Im März, im Oktober.
Uhr verstellen.

Hm, vor oder zurück?
Wie soll ich jetzt schon wissen, wie mein Wecker nach der Zeitverstellung tickt?
Wie soll ich ihm heute, zu Winterzeiten, klar machen, dass er morgen, wenn Sommer ist, zur selben Zeigerstellung, aber eine Stunde früher ............ oder später? ................. ähm... klingeln soll?
Irgendwie nervt es voll. Vor allem, dass dieser abstrakte Mist nicht in mein Hirn passt.
Und wie bring ich das meiner Parkuhr bei?

Donnerstag, 25. März 2010

Tipp 16

hierzu fiel mir noch was ein, als ich es bei der nächsten Überlandfahrt überdachte und -lachte.
Nämlich bietet es sich an, so einen Türmechanismus mal in Friedenszeiten zu studieren. Dann gehts beim nächsten Mal einfacher.
Mein Vermieter war so freundlich, mir hinterher ein paar Tipps zu geben.
Ha, hinterher! Wenn ich vorher gewusst hätte, dass die Tür ausgerechnet heute von alleine zugehen würde, hätte ich mich darauf vorbereitet. Siehe Tipp 1, 2, 7 oder 14.

14 praktische Tipps für Hobbyeinbrecher

Ja. Ich wollte den siebenhundertersten Eintrag einer anderen Sache widmen, aber aus gegebenem Anlass... du weißt ja, erstens kommt es anders....

Also.
14 praktische Tipps.

1. lass den Ersatzschlüssel nicht drinnen, während du draußen bist. Das hat nichts mit Nervenkitzel zu tun.
2. komm nicht gerade vom Sport und habe Hunger wie ein Wolf. Esse vorher gut, dann sind die Hände ruhig und die Laune ist da, wo du bist: im zweiten Stock. Nicht im Keller.
3. nachdem du dich ein bisschen dampfablassend aufgeregt hast, dass die *$#§%} [deftiges gallisches Schimpfwort] Tür, die ja sonst nie von alleine zu geht, eher im Gegenteil, zweimal ist sie schon in vermeintlich geschlossenem Zustand aufgesprungen und du hast den Schreck des Tages gekriegt, ... danach also frage Jesus, was er machen würde. Der weiß ja immer alles. Und war Handwerker im Erstberuf.
4. wenn du nette Nachbarn hast, frag sie um Hilfe.
5. wenn du keine netten Nachbarn hast, frag sie nicht.
6. Lagere ein kleines Sortiment Werkzeug außerhalb der Wohnung. (und wisse, wie man damit umgeht...)
7. werde tätig. Schraube die Blende des Türschlosses ab. Wenn da was geht, alles ausprobieren. Alte Türen sind besser geeignet. Wenn du gerade umziehst, zieh in ein Haus mit alten Türen.
8. wenn da nichts geht, wäge ab. Holz kaputtmachen oder Glasscheibe? Dabei bitte von Werkzeugmissbrauch absehen. Das kann ins Auge gehen, oder sonstwohin.
9. ach, übrigens, gehe bevor du dich aussperrst noch schnell aufs Klo. Im Treppenhaus im eigenen Pipi ertrinken ist nicht lustig.
10. wenn du jetzt immer noch nicht drin bist, denk mal über einen Schlüsseldienst nach. Womit aber anrufen, wenn das Händi natürlich drinnen liegt? Denk nicht länger über Schlüsseldienste nach. Das macht schlechte Laune, die kannst du jetzt nicht gebrauchen.
11. wenn du dich für Holz bzw. Glas entschieden hast, sei entschlossen, beweise kriminelle Energie und gib nicht auf.
12. wenn du endlich wieder rein kommst, stecke als allererstes den Schlüssel !von außen! ins Schloss. Das gibt Ruhe und Sicherheit. Räume dann auf. Errichte ein Provisorium, damit es nicht so zieht.
13. ruf den Vermieter an und schildere den momentanen Zustand seines Eigentums.
14. lagere den Ersatzschlüssel fortan außerhalb der Wohnung.

Da kann dann eigentlich nix mehr schief gehen.

Montag, 22. März 2010

Kandierte Kichererbsen

Vorgartenbesucher, Vorgartinbesucherin!
Die Idee, den Vorgarten zu erweitern, ist nicht neu. Das habe ich ja auch schon mal gemacht, dort, am westlichen Grundstücksrand.
Da der Statistikfreund aus diversen dubiosen Geschäften eine erkleckliche Summe nach Hause gebracht hat, haben wir auch am östlichen Rand unseres Herrschaftsbereiches eine Rodung veranstaltet, StrünkeSteineStalllaternen ausgebuddelt, Boden urbar gemacht, Wege angelegt und BäumeBüscheBlümchen gepflanzt.
Das war eine Plackerei. Aber es hat sich gelohnt, finis coronat opus.
Nun, zum Eintrag Nummer , öffnen wir die bis dahin verborgene Gartenpforte und laden dich herzlich ein, das neue Stück Garten zu erkunden.
Ich bitte aber ausdrücklich um Vorsicht.
Der Garten ist nicht so übersichtlich, wie er aussieht.
Er ist ein Irrgarten – durchaus irre.
Alles weitere in der Betriebsanleitung rechts oben überm Profil.

Das Dings heißt übrigens „Kandierte Kichererbsen“, weil meine Mutter mir welche von ihrem letzten Türkei-Urlaub im Herbst mitgebracht hatte und ich sie optisch toll finde. In der ersten Pause nach Beginn der Rodungsarbeiten aßen wir welche. Na ja, da wars zum Namen nicht mehr weit.
Außer optisch sind sie allerdings eher was für Leute, die so Zeuch mögen. Ich hab noch ein paar für dich übrig behalten, sie liegen in der Laube neben der Kaffeemaschine.

Samstag, 20. März 2010

Lass mich nie mehr los

Litha hat mal wieder die wirklich coole Musik.
Hier.
Ich wusste gar nicht, dass die Sportfreunde Stiller Lobpreismucke machen.
Aber was weiß ich schon.

Freitag, 19. März 2010

wenn man

überglücklich sein kann...
.................................

kann man dann auch unterglücklich sein?
kann man dann auch unterglücklich sein?

(zu Ostern 2010)

Was zeichnet diese Kreuze aus?

Sie sind leer.
Der Herr ist auferstanden.

Donnerstag, 18. März 2010

Minarette sich wer kann

Beim Aufräumen in meiner Handtasche (!) fand ich diesen Artikel, und weil ich ihn genau für dich damals ausgeschnitten hatte, sollst du ihn jetzt natürlich noch bekommen.
Auch wenn das Thema mittlerweile keinen mehr interessiert.
Jedenfalls keinen, der Zeitung macht.

Ähm.
Ich mache ja auch Zeitung. Mist.
Also, Schlagzeile:
------------------#-#-#------------------
LESEN SIE DIE VORGARTENNACHRICHTEN!
B
RANDAKTUELLE SONDERAUSGABE!


Muttern arbeitet gerade an einer neuen Handtasche.
Die wird größer.
Zum ersten Mal habe ich Bedenken, ob das so gut ist.


__________________________________________
übrijens:
bald.....

Mittwoch, 17. März 2010

Kongopost 22-3

Teil 1 - Teil 2 - Teil 3:

In Isenga fand ich den armen Lambe und habe 110 $ im “Krankenhaus“ Bolomba für ihn bezahlt, damit man ihm den Fuß amputiert.
Ich hatte den dreckigen Lappen entfernt und diesen Verband gemacht. Über 1 Jahr hat er die Verletzung, die nach Verwesung stank.

Einmal habe ich bei den Pygmäen übernachtet.
Das Foto ist verwackelt, weil der Fotograf so besoffen war. Man muss wissen, dass sie ebenfalls nach Gottes Bild geschaffen sind
Ich habe lange versucht mit ihnen zu sprechen, aber sie kannten nur Betteln und Saufen.

Peters alter Freund Elongi, Pastor i. R, und ehem. Kirchenpräses brauchte nicht nur neue Zähne. Das Ende ist hart hier im Wald.

Bei meinen Seminaren war es schwer zu erklären, dass junge Witwen nicht ständig unterstützt werden sollen. Sie brauchen höchstens eine Starthilfe und dass man ihnen ein Feld zur Verfügung stellt. Hier hat man es kapiert. Die Mama Boketsu bereitet jetzt ihren eigenen Maniok zu, ernährt ihre Kinder und hilft noch anderen.

Mama Albertine freut sich über die Bibel.

Mission kann auch wehtun.
Ein Ast hat mir auf der Fahrt fast das Auge ausgeschlagen. Lädiert, aber glücklich bin ich wieder zuhause. Gruß, euer Richard.

Dienstag, 16. März 2010

noch mehr buntes Zeuch


(draufklick größerwerd großformatgenieß)

Mittagsstund' hat Gold im Mund

Na ja, im Mund nicht gerade. Aber im Blick.


Weil nämlich heute ziemliches Einheitsgrau am Himmel stattfindet, ein Bild vom Herbst.
Dafür hat ein Mensch seine Erinnerungen.

Sonntag, 14. März 2010

nur mal kurz

Neulich schrieb GJM über Mikroliteratur. Es machte nicht sofort "Klick" in meinem Hirn, sondern die Geschichte landete in der Wiedervorlage.
Zu mehr als Mikroliteratur war ich bei der Schufterei letzter Woche nicht in der Lage. Insofern gut, dass es diese Kunstform gibt.
Hier also meine Mikrogeschichte. Ein buntes, aber auch sehr tragisches Exemplar.


Rosa hat den Blues.


Na, Herr GJM, reicht das als Resonanz?

Samstag, 13. März 2010

Notbremse

Donnerstag wurde es hart. Eine – wie soll ich sie nennen? Zeitarbeitskollegin? Leih-densgenossin? Mit-Sklavin? – kündigte mittags.
Als ich aus der Mittagspause an meinen Arbeitsplatz zurück kam, wurde ich mit diesen Worten von der Chefin begrüßt: „Gehen Sie dann als nächstes?“
Ich antwortete wahrheitsgemäß: „Bis jetzt habe ich das nicht vor.“
Ich durfte ihren Arbeitsplatz und ihre Aufgaben übernehmen (zu meinem dazu) und sagte mir, bald ist Wochenende. Halber Donnerstag, Freitag. Das schaffste.
Es war knochenhart. Alles im Stehen, unglaubliche Hetzerei.
Freitag.
12:30.
Puh, Mittagspause erreicht. Zähne zusammen beißen, du hast es ja fast geschafft.
Dabei permanent das Gefühl: Wenn hier nur ein winziger Piep schief geht, brech ich heulend zusammen.
15:45.
Feierabend, WOCHENENDE!!
Ich laufe mit dem Stundenzettel hinterm Chef her, damit er mir das Dokument unterschreibt.
Er sagt: „Das können wir morgen machen.“
Ich frage etwas verständnislos nach: „Wie, morgen?“
„Das ist mit Frau X [Chefin der Personalfirma Y] so abgesprochen. Alle Leute von Y kommen am Samstag.“

Ich weiß nicht, wie ich ihn angeguckt habe, aber auf dem Weg zum Auto habe ich nur noch einen Gedanken im Kopf: „Nein, ich werde morgen nicht kommen.“

An der ersten Tankstelle des Heimwegs habe ich angehalten und die Kassiererin gefragt, wo ich den nächsten Allgemeinmediziner finde.
Er hat mich ohne große Zweifel an meinem Zustand (er sagte: das sieht man Ihnen an) für heute krank geschrieben.

Montag sehen wir dann weiter, also der Arzt und ich.

Mittwoch, 10. März 2010

Frage zum Tage XXXIV

Und, übrigens.....
Welches Musikinstrument wird nur nach der Menge ausgestoßener Töne bezahlt?

Raucher

stinken
husten
haben Raucherbeine
gelbe Zähne
gelbe Finger
machen gelbe Tapeten
kommen nicht ohne Atemschöpfpause in den 5. Stock
kosten die Krankenkassen
stinken (ach, hab ich schon gesagt...)

und manchmal wünsch ich mir, ich wär auch einer.
Zum Beispiel heute.
Wieder mal war die Arbeit in einer wahnsinnigen Hetze zu verrichten. Alles im Laufschritt.
Und das, wo mein Rücken gargargar nicht auf die Sicherheitsschuhe klar kommt und Faxen macht wie damals, als ich noch keinen Sport machte. Also definitiv nicht geeignet, um irgendwelche Dinge im Laufschritt zu erledigen.

Jo.
Mittendrin verlässt die Hauptanpeitscherin den Raum, die Kippenschachtel in der Hand.
Aber wehe, ich geh mal kurz an den Rand des Geschehens. Um was zu trinken. Oder vom Schokoriegel abzubeißen.
Oder einfach die gestressten Knochen zu entspannen.
Dann is aber wat los.


p.s.:
das, was ich hier mache, Vorgartenbesuche mit längeren Abständen, das ist nicht das geplante Bloggovale.
Sondern ich schaff einfach nicht mehr. Ich bin abends so gaga, dass ich nix mehr auf die Reihe kriege. Nicht mal, mir was zu kochen.

Montag, 8. März 2010

Was für ein Schwachsinn!!!

Zeitarbeit, nun gut.
Nicht besonders sinnvolle Tätigkeiten – irgendwer muss sie tun.
Tüten auf, Tüten zu. Dinge einschweißen, Dinge auspacken. Dinge wieder einpacken. Auf die Palette, runter von der Palette.
Aber was ich da heute zu tun hatte. Nee. Ganz ehrlich.
Zuerst habe ich Dosen zusammengeklebt aus Plastikteilen und vorbereiteten Pappzylindern, in die Klebestifte mit rotem Deckel kommen. Die Pappzylinder sahen demnach aus wie einer dieser Klebestifte des namhaften Herstellers, der zu einer Düsseldorfer Industriellendynastie gehört. Sowas stellt sich der Bürowarenverkäufer in den Laden, damit es hübsch aussieht.
Diese beiden Teile wurden mit der Heißklebepistole aneinander befestigt und am rechten Mittelfinger habe ich jetzt zwei Blasen von der Pistole. Von den Brandblasen mal zu schweigen, die sich meist an den Daumen finden. Ich habe nämlich aus Angst vor einer Sehnenscheidenentzündung beidhändig gearbeitet. Zum Glück geht das.
Das dauerte etwa 6 Stunden, unter enormem Zeitdruck.

Danach die Krönung.
Ich sach dir, Leser, eines Tages konsumieren wir uns zu Tode.
Ich durfte Kartons aufschneiden, darin befanden sich zwölf Sprühdosen mit after- oder before-Sonnencreme eines namhaften Herstellers für Hautpflegeprodukte. Die Dosen waren zu je sechs Stück in eine Folie geschweißt. Sie wurden ausgepackt. Jede Dose bekam ein Schildchen angehängt. Sie wurden im selben Karton, aber ohne Folie, wieder eingepackt, zugeklebt und auf eine Palette gestellt.
Ich fragte mich bei der Arbeit, wer wohl die Schildchen auf Bändchen auffädelt und ein Knötchen ans Ende macht. Und sie dann zu vierzig Stück zusammenbindet und mit ichweißnichtwievielen weiteren Bündelchen in einen Karton legt. Aber eigentlich will ich es nicht wissen.
Die Schrift auf dem Schildchen ist französisch, das lässt den Schluss zu, dass die Dinger in Frankreich verkauft werden. Also müssen sie da hingefahren werden, denn mein derzeitiger Arbeitsplatz ist zwar 60 Minuten von Remscheid Mitte weg, aber in Frankreich ist er nicht.
Weiß der Geier, wo die Dosen hergestellt und wo sie abgefüllt werden. Und wo die Kartons herkommen.
Hätte ich doch nicht so ein umweltbewusstes grünes Gewissen! Dann könnte ich den Scheiß einfach so den ganzen Tag machen und müsste nicht darüber nachdenken, was der Kram kostet; an Geld, Personal, Zeit, Material, Müll und Abgasen.

Und das alles nur, weil es ansprechend aussieht, wenn ein Schildchen an der Dose hängt, das informiert, dass der Doseninhalt 40 Cent weniger kostet.

Sonntag, 7. März 2010

Kongopost 22-2

1. Teil - 2. Teil (- 3. Teil)
Liebe Freunde. Ich, Richard Iyema, sende euch hier Grüße von meiner Diakoniereise.

So haben wir den Ikelembafluss überquert. Es gibt eine Fähre, aber kein Diesel. Zudem kann sowieso kein Auto mehr dahin kommen, weil die Straße unpassierbar ist. Mit dem Motorrad ist es schon schwierig über die viele umgestürzte Bäume zu klettern.

Wir kamen ja ganz überraschend, um wirklich feststellen zu können, ob die Programme auch eingehalten wurden und Arme Hilfe bekamen. Aber bald gab es hier im Dorf in Bolondo eine offizielle Begrüßung mit Lied und Gebet.

Dieses Gebäude haben die Christen hier für Witwen und Waisen erstellt. Früher hatte ich ihnen mal Wellbleche fürs Dach versprochen, habe aber jetzt kein Geld dafür. Schande.

Das sind die Waisenkinder hier im Dorf, die sich über meinen Besuch freuten.

Die Kinder sind alle bei dieser alten Witwe, aber die Gemeinde sorgt dafür. Sie hatte Gemüse für alle gekocht und ich habe mit ihnen gegessen und ihr nachher dieses Umschlagtuch geschenkt. Da hat sie sehr für Bewahrung auf unserer Reise gebetet.

Die Mama Batu im Nachbardorf hatte Pocken. Da hat man ihr spezielle Blätter auf die Augen gelegt. Seitdem schmerzen und tränen die ganz schlimm. Ihr Mann hat sie dann mit 4 Kindern sitzen lassen. Die Gemeinde will sie in die Stadt zum Arzt schicken, kann aber auch niemals so viel Geld für Behandlung zusammenbringen.

Samstag, 6. März 2010

Winter sagt: Juppi ade

Ringstraße jetzt vierspurig:
Das Bild ist vom 11. oder 10. oder 9. Februar, aber es hätte auch von heute sein können.
Heute gabs bloß mehr blauen Himmel.

Irgendwie...
also mal ganz ehrlich...
...für mich hättense sich die Mühe mit den frischen Schneeflocken nich machen müssen.
Ich hätt auch Frühlingswetter genommen.

Mittwoch, 3. März 2010

Die Dosung von gestern

Bewahre meine Seele und errette mich;
lass mich nicht zuschanden werden,
denn ich traue auf dich!

Psalm 25,20

Das war sehr gut.
Heute war dann auch die Arbeit besser. Aber auch mein Allgemeinzustand.

Montag, 1. März 2010

Irgendwann kommt alles raus...

... so auch im vorliegenden Fall.
Das Buch mit meiner neuesten Veröffentlichung ist jetzt da.
Heute kamen meine Autorenexemplare mit der Post, juppiheidi.
So sieht es aus:Hier zu erwerben und in jedem gut sortierten Buchhandel, ja, es wird signiert, allerdings muss dafür das Buch zur Mitautorin (das ist nicht die weibliche Form von Mietauto!!) kommen.
Und mein Beitrag beginnt mit folgenden Worten:

Anmut und Liebreiz
Anmut und Liebreiz, doziert Holger in gemütlicher Runde, führen zum Erfolg bei den Männern. Weil ich ihn schon seit geraumer Zeit heimlich verehre, höre ich genau zu, denn wenn es mich näher zu ihm bringt, ist mir kein Weg zu steil.


Mehr wird natürlich nicht verraten.
Selber erwerben ist das Gebot der Stunde. Es kostet 10,95 € (sFr 18,50) und sieht auch im Männerbücherregal garantiert gut aus.