Donnerstag, 27. Februar 2014

alle deine

Sorgen,
Ängste,
Unzulänglichkeiten,
alles, was dich
fertig macht,
angreift,
nervt,
in schlechte Laune bringt,
wirf auf den HERRN. ___ Er wird sich drum kümmern.1.Petrus 5,7

Mittwoch, 26. Februar 2014

was für ein Scheiß-Tag!!!

Chef lässt erst massig Ware kommen, bevor ihm einfällt, man könnte die Abteilung umbauen.
Oberchef träumt sich seine Firmenrealität zusammen.
Internet stundenlang außer Betrieb.
Arbeitsamt will mal wieder alles ganz genau wissen und rückt vorher keinen Cent raus, das heißt, demnächst wird mein Konto wieder zusammen brechen.
Essen schmeckt nicht.
Mittagsschlaf gelingt nicht.
Vorgarten fällt mir nix ein.

Dienstag, 25. Februar 2014

weiß auf weiß kann man nicht sehen

quod erat demonstrandum.
Weiß auf grün ist aber auch sehr schön anzusehen.
Und weiß auf schwarz erst recht.
Guck, wie sie glänzt.
Ich kann mich nicht an ihr sattsehen.

Montag, 24. Februar 2014

Frage zum Tage LXXIII

Wie viel Fliessenergie brauchts, damit die Fliese fliest?

Diese Frage stellte sich mir gestern, als ich am Wupperstrand saß und Fliesen fand.
Keine dieser modernen dünnen Dinger, sondern 1,5 cm dick und auch vom Muster her eher ... na, nicht römisch, aber doch schon antik.
Ich denke mal, sie stammen von dort. Die Wupper zwischen Hückeswagen und Lennep war ja nicht immer so wasserreich.
Was tat ich am Wupperstrand?
Ich suchte die Jahreszeit.
Zwar noch schüchtern, doch er ist's!

Samstag, 22. Februar 2014

Господь, твой Бог

Итак, Я повелеваю тебе: будь тверд и мужествен. Не страшись, не падай духом, потому что Господь, твой Бог, будет с тобой, куда бы ты ни пошел.
Джошуа 1.9

Die Wahrheit ist irgendwo ... gar nicht so weit weg

Aus Datenschutzgründen kann der nachfolgende Dialog erst mit sechswöchiger Verspätung gesendet werden.
Du glaubst vielleicht, es ginge um das weit entfernte Paralleluniversum©LinGe, aber das täuscht, es ist alles echt. Und ernst.

A: Krass … die Chinesen haben sich ernsthaft selbst zum Mond geschossen
B: dachtest du, sie würden bloß scherzen?
A: Na ja, für gewöhnlich schießt man andere zum Mond und nicht sich selbst.
B: Ist genau so passiert: der eine Chinese hat den anderen hoch geschossen. Es gibt doch so viele.
C: Die Iraner ham übrigens nen Affen ins All geschossen. Ham die zu viele Affen?
B: Nein, einen weniger. Außer, er ist wieder runter gekommen und sieht sich weiter als Affe. Dann stimmt die Bilanz. Wenn er sich jetzt als Astronaut versteht, muss man neu rechnen.

Sehr ernst.

Freitag, 21. Februar 2014

der verschlankte Jahreskreis

Heute bei Firma K.
Kollege A: Der Winter soll ja jetzt vorbei sein.
Kollege B: Welcher Winter?

Genau. Wir machen einen großen Schritt vom Spätnovember in den Frühmärz. Wintermonate wie Dezember und Januar werden voll überbewertet und in Zukunft eingespart.
Der Februar ... na ja, wär blöd, wenn der auch abgeschafft würde, da ich gerade heute ein Jebotzdachsjeschenk für meine Mutter habe erstellen lassen.
Details nach Übergabe.

(BrotherD, heul nicht. Du kannst dann ja im Sommer feiern. Ein Gardafeschtle zum Geburtstag! So ebbes hattest du noch nie.)

Ansichtssache.

Selbst wenn du im Winter das Gefühl hast, alles sei Grau-in-Grau ...
... so ist es das doch keineswegs.
Vor allem mag ich die kleinen Lichtreflexe auf dem Wasser, die es hier tatsächlich bis ins Foto geschafft haben -- unten zwischen den Bäumen und auch mitten in der großen Wasserfläche. Im Bild unten sieht man die letzteren besser.
Dort bin ich gerade am Ende der alten Sperre auf Kürtener Gebiet unterwegs.

Donnerstag, 20. Februar 2014

pro Euarchontoglires

Unter einer Bank im mittleren Dhünntal fand ich diese interessante Apparatur.
Auf den ersten Blick wirkt sie wie eine spinnerte Bastelarbeit.
Aber von wegen!
Da steht:
Biologisch dynamische Testanlage zur Bekämpfung des Steinlausbefalls (Petrophaga lorioti) bei kaninchen- und hasenartigen Tieren (Euarchontoglires). Die Verbindung von umweltneutralen natürlichen Wirkstoffen mit einfachen mechanischen Bürsten ist eine kostengünstige Alternative zu bislang begonnenen Großprojekten. Prüfnummer: GC39CPF
Wer möchte am wissenschaftlichen Wert dieser Arbeit zweifeln?

Mittwoch, 19. Februar 2014

Neu im Kühlregal

für all die Leute, denen die Obst-Schmusis langsam aus den Ohren kommen.
Der Olivenschmusi.
Der Kapernschmusi!!

Dienstag, 18. Februar 2014

Es ist nur ein Gefühl.

Ungefähr April war es, letztes Jahr, eine Bullenhitze, als es anfing.
Das Gefühl.

Ich dachte, da muss doch was sein, bohrte nach, unternahm Anstrengungen, um ihm auf den Grund zu kommen.
Ein Ergebnis gab es nicht.
Das Gefühl blieb.
Im Mai war es da,
im Juni,
im Juli,
im August ... vielleicht war es im August weg. Das weiß ich nicht mehr. Im August war so vieles anders. Ich war in Urlaub. Die vielen verschiedenen Erlebnisse an ebenso vielen verschiedenen Orten boten reichlich Ablenkung.
Im Oktober war es aber ganz sicher wieder da.
Das Gefühl.

Ich war nicht sicher, ob ich mich freuen oder traurig darüber sein sollte.
Im November,
Dezember
und Januar
behelligte es mich jederzeit, schwieg tagelang, machte sich fast zögerlich bemerkbar.
War nur in einem gleich:
nicht fassbar.
Das Gefühl.

Ich änderte Angewohnheiten, versuchte die Wahrnehmung zu ändern -- nichts half.
Es blieb.
Das Gefühl.

Du musst da doch mal was dran tun, dachte ich. Das kann ja so nicht immer weiter gehen.
Ich machte einen Beratungstermin.
Bis zum Termin: Funkstille.
Schilderte das Problem mit dem Gefühl. Beantwortete Fragen. Ließ einen tiefen Blick in mein Innerstes zu.
Ergebnislos.
Das Gefühl

blieb.


Das Kitzeln in meinem linken Ohr.

Montag, 17. Februar 2014

Da ist er wieder. Der ganz große Zusammenhang.

Heute will ich dir erklären, warum sich die männliche Ente (Erpel) und die Kartoffel (Ärpel) hierzulande fast ein Wort teilen.
Hier findest du die Lösung.
Für Menschen, die etwas weniger Fantasie haben als ich, habe ich ein paar Hilfslinien eingefügt.
Ich hoffe, nach diesem regionalsprachlichen Exkurs kann ich dich gut vorbereitet in deinen Alltag entlassen.

Sonntag, 16. Februar 2014

Was hab ich dir gesagt?

fragt Gott mich oft.
Das tut er nicht etwa, weil er es vergessen hat -- sondern weil ich es offensichtlich nicht mehr aufm Schirm hab.
Entscheidend bei allem Reden Gottes ist, dass es dir ins Herz fällt und nicht bloß im Hirn hängen bleibt.
Gott kann dir hunderttausendmal sagen, dass er dich liebt. Wenn es aber nicht bis in dein Herz plumpst, kannst du damit vielleicht deine Fassade verschönern, es aber nicht als Fundament für dein Leben nutzen. In Krisenzeiten wirst du es nicht parat haben.
Deswegen veranstaltet er den himmlischen Vokabeltest.

Ich bin vor ein paar Wochen noch in so einer Situation gewesen und ich habe mit Beruhigung festgestellt: Seine Worte sind nicht nur Fassade. Sie werden immer mehr zum Fundament.

Überleg mal, welche Wahrheiten deines Lebens ins Fundament gehören.
Zum Beispiel die:
Ich liebe dich!!
oder die:
Du bist mein Meisterstück!!
oder die:
Genau wie du bist, wollte ich dich haben!!
oder die:
Du machst vielleicht Fehler, aber du bist kein Fehler!!
oder die:
___________________________________________
(füg da selbst was ein.)


Falls du regelmäßig im Vokabeltest durchfällst, weil du schon wieder nichts wusstest und Gott dir alles noch- und noch- und nochmal vorsagen musste, hab ich einen heißen Tipp für dich.
Schreib es auf, häng es an die Wand und bleib mal gelegentlich vor der Wand stehen. Und lies seine Meinung über dich.
Bei mir hängt seine Meinung an der Schlafzimmertür. Zum Teil.

Wetterseite verschiefert

Es gibt Leute, nach deren Empfinden so eine typisch-bergische Schieferwand finster und unfreundlich wirkt.
Ich seh das anders.

Samstag, 15. Februar 2014

C:\..\..\..\Bilder\1-MIRO\2012\April 5

Richtig. Bilder vom 5. April 2012. Die sich in einem Ordner irgendwo auf meinem Rechner befunden haben.
Dort sind sie nicht mehr, denn jetzt sind sie
hier:
Die Lupine wächst munter vor sich hin, wie frostharte zweijährige Stauden das im Frühjahr so tun.
Tropfen festhalten kann sie schon.

links Hexe, rechts Mona.

Oho, ein Regenwurm! Da gabs doch mal ... genau. Einen Beitrag nur über Regenwürmer. Die Fotos, die ich dort suchte -- hier sind sie. Alles taucht irgendwann, irgendwo wieder auf.
Auch der Inhalt eines Regenwurms.

Die hübschen Hornveilchen.

Die Schafe. Ein Bruchteil der gesamten Schafmenge. Dafür dicht beieinander.
Beeindruckend, wie viele Unterschiede es so gibt zwischen Schafen.

Erdarbeiten in Vorbereitung zur unteren Blumenwiese.
Auch etwas, das scheinbar wild durcheinander wuchert, benötigt eine gewisse Vorbereitung.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Nicht Gänse und auch nicht Marsch

Sondern das große Gackern.
Vermutlich ist es Massentierhaltung und somit ethisch zu verurteilen.
Aber so wirken sie gleich noch verrückter, als wenn man nur eins dastehen hat.
Das ist ja sonst auch einsam.
(Ich weiß gar nicht, ob es die dieses Jahr wieder gibt bei Firma K. Die Fotos sind von März 2013.)

Mittwoch, 12. Februar 2014

ich bin in guter Hoffnung

und in froher Erwartung.
Seit !Wo-chen! gucke ich ihr beim Wachsen zu. Die Knospenhülle ist schon ziemlich lange geöffnet. Aber sie lassen sich Zeit, die Hippeastren.

Der SF, dieser Schelm, wollte übrigens, dass ich den Beitrag so überschreibe. Was tut man nicht alles für die lieben Mitarbeiter!

miles away

Ich suche fast das ganze Netz ab nach einem besonderen Lied von Robert Palmer.
Nichts.
Bis mir auffällt, dass der Titel offenbar nicht von Herrn Palmer, sondern von Herrn Miles, auch Robert, stammt.
Da klappts dann auch mit der Suche.

Children. Großer Hit. Im Fitti gern gehört.

Montag, 10. Februar 2014

wenn schon, denn schon!

Wenn schon schneiden, dann richtig!
Mit der Sense! Beim Schärfen! In den Daumen!
Wenn schon Bewahrung des Höchsten, dann richtig!
Ein bisschen Fingernagel und etwas Hornhaut ist ab.


danke..........................................................

Gänsemarsch

gesehen am 19.8.2013 um 15:51 in Habernis.

Gärtnerweisheit zum Wochenanfang

Weiß der Gärtner keinen Rat, nimmt er Draht.
Sagte mir mein neuer Kollege B., was mich sehr freute, denn: das beweist, dass ich das Zeug habe zum Gärtner.

Wobei Draht nicht mein letztes Mittel ist.
____________________________________
zur ersten Gärtnerweisheit

Sonntag, 9. Februar 2014

triff die Straße, Jakob

Ich habe neulich schon ein Stück von The Frajle vorgestellt.
Hier haben sie sich wieder ein Lied vorgenommen, das ...
... sie haben es erfunden, glaube ich.
Die vier Damen stammen aus Novi Sad in Serbien und ich habe sie im Internetz gefunden, als ich nach etwas anderem suchte. So ist es ja oft.

Samstag, 8. Februar 2014

wenn man das mal auf den Vorgarten überträgt

Der SF bekennt sich ja nach wie vor zum SV Werder Bremen.
Was muss ihm dieses Bild sagen?
quelle skrienschott: rp-online
"Lichtgestalt Klopp lässt Bremen im Dunkeln stehen"?
Ach, lassen wir das.

Freitag, 7. Februar 2014

ZZ = zum Zebra

Ach, diese Zebrageschichten.
Es gibt tatsächlich Leute, die glauben, Zebras hätten Streifen, weil das die Fliegen verwirrt und selbige dann ein anderes Tier wählen, um sich darauf niederzulassen.

Völliger Blödsinn.
Erstens kann eine Fliege nichts verwirren, denn sie ist verwirrfrei -- wie klein ist das Hirn einer Fliege? Glaubst du echt, dass da noch Platz ist für Verwirrung?
Zweitens lassen Fliegen sich durch Streifen nicht ablenken, sieht man sehr schön hier.
Und drittens haben Zebras Streifen, weil sie damit unfassbar gut aussehen.
Alles gestreift?

Donnerstag, 6. Februar 2014

ein Pferd mit Streifen ist nicht automatisch ein Zebra.

Hier der Beweis.
selbst gezeichnet und bearbeitet.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Kaninchen

So ein Kaninchen ist ein eher kleines Tier.
Völlig klar, dass die Kinder von einem kleinen Tier sehr klein sind.
Aber man macht sich keine Vorstellung davon, wie klein so ein Kaninchenkind sein kann.
Die hier sind ein paar Tage alt.
Mit Hoppeln isses noch nix. So ein Kaninchenkind hat ja nicht automatisch Hüpfmuskeln. Also wird gekrochen.
Trotzdem muss es natürlich alles anschnuppern.
Da siehst du, wie winzig es ist. (Die Augen sind noch zu.)
Außerdem frieren die Tierchen.
zum-da-hin-schmel-zen.
SOOO süüüß!!!!

_____________________________________
Ich erzähle Kaninchengeschichten (Fotos vom 20.08.2013 zwischen 15:40 und 15:54), weil ich heute bei Firma K. Osterhasen auspacken musste. Palettenweise. In braun, knallpink, ogergrün. In drei Größen. Gruselig.

Dienstag, 4. Februar 2014

der schmalste Vorgarten der Welt

Ach je, der Superlativ.
Ich weiß nicht, ob das wirklich der schmalste Vorgarten der Welt ist.
Aber er ist der schmalste, den ich bisher gesehen habe.
Und du wirst zugeben müssen -- er ist schon ziemlich schmal.
Gesehen und drüber gefreut im Blockland neben der Kuhsielschleuse.
Am 31.Aujust 2013 um 15:46

Montag, 3. Februar 2014

Wir glücklichen Deutschen

Als Kind von Achtundsechzigern habe ich gelernt, dass es mit dem Stolz auf Deutschland eine schwierige Angelegenheit ist. Wie, bitteschön, soll man auf ein Land stolz sein? Darauf, Angehörige der Nation zu sein? Man hat dafür nichts geleistet, man ist ja nur dort geboren. Und die Nation hat sich im Gegensatz einiges geleistet, auf das man nicht stolz sein kann.

In den vergangenen Jahren habe ich viele Freunde ins Ausland gehen sehen und sie kamen alle als Patrioten zurück, egal wie sie vorher zu ihrer Nation gestanden haben.
Sie waren nicht unbedingt stolz darauf, Deutsche zu sein, aber sie hatten in der Fremde ihre Heimat zu lieben und zu schätzen gelernt.

Hier ein paar Gründe, warum sich das lohnt.
Ich habe mir leider nicht aufgeschrieben, von wann diese Zeitung war, aber das Foto habe ich am 9.12.2011 geknipst, da wird die Ausgabe der Rheinischen Post noch nicht sehr alt gewesen sein.
Wenn du mal ein bisschen nachdenkst, fallen dir sicher noch mehr Gründe ein, glücklich über deine Heimat zu sein.

Sonntag, 2. Februar 2014

Wer wird deine wilden Pferde reiten?

Das Lied ist 1992 erschienen.

Neun Jahre später

Streng genommen ist das auch ein kleines Stück vom großen Halleluja.

______________________________________
p.s.: Wenn du kein U2 magst, komm morgen wieder.
Morgen schreibt der SF über...raschung!

Samstag, 1. Februar 2014

Wolkenwagen ... und Flammen sind sein Kleid

Neulich, morgens, schlich sich dieses Lied in meinen Kopf und verweilte dort lange.
Genauer gesagt schlichen sich nur ein paar Zeilenfragmente hinein.
Wolkenwagen ... er fährt auf Wolkenwagen ... zu Diensten ... nee, Flammen sind sein Kleid!
Und so.
Mit der Zeit wurde etwas Zeilenfragment-Treibgut angeschwemmt aus dem Meer der Erinnerungen, und lange bevor ich wusste, wie das Lied heißt, wusste ich schon, wann und wo ich es gelernt hatte.
Musikunterricht im vierten Schuljahr. Herr Glomb hatte seine Geige mitgebracht.
Er war gerne Lehrer und ich war bei ihm gerne Schulkind.

Auf Seele, Gott zu loben
Gar herrlich steht sein Haus!
Er spannt den Himmel droben gleich einem Teppich aus.
Er fährt auf Wolkenwagen, und Flammen sind sein Kleid.
Windfittiche ihn tragen, zu Diensten ihm bereit.

Gott hat das Licht entzündet, er schuf des Himmels Heer.
Das Erdreich ward gegründet, gesondert Erd und Meer.
Die kühlen Brunnen quellen aus jauchzend grünem Grund,
die klaren Wasser schnellen aus Schlucht und Bergesgrund.

Vom Tau die Gräser blinken, im Wald die Quelle quillt,
daraus die Tiere trinken, die Vögel und das Wild.
Die Vögel in den Zweigen lobsingen ihm in Ruh,
und alle Bäume neigen ihm ihre Früchte zu.

Gott lässet Saaten werden zur Nahrung Mensch und Vieh;
er bringet aus der Erde das Brot und sättigt sie.
Er sparet nicht an Güte, die Herzen zu erfreun.
Er schenkt die Zeit der Blüte, gibt Früchte, Öl und Wein.

Der Wald hat ihn erschauet und steht in Schmuck und Zier.
Gott hat den Berg gebauet zur Zuflucht dem Getier.
Das Jahr danach zu teilen, er hat den Mond gemacht.
Er lässt die Sonne eilen und gibt den Trost der Nacht.

Den Menschen heißt am Morgen er an das Tagewerk gehen,
lässt ihn in Plag und Sorgen das Werk der Allmacht sehn.
Er ist der treue Hüter, wacht über Meer und Land,
die Erd ist voll der Güter und Gaben seiner Hand.

Lass dir das Lied gefallen. Mein Herz in Freuden steht.
Dein Loblied soll erschallen solange mein Odem geht.
Du tilgst des Sünders Fehde und bist mit Gnade nah.
Lob Gott, o meine Seele, sing ihm Halleluja.
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