Dienstag, 30. September 2014

Beten für Bullen

Dieser Artikel erschien im Kranken Boten, Ausgabe 4/2012.
Wenn du den KB nicht abonniert hast, wird es vielleicht mal Zeit?
So oder so: du sollst den Text hier lesen können.

Beten für Bullen.
Eines Tages im Sommer 2007 ging der Auspuff meines Autos ziemlich weit vorne ab.
Ich bekam einen Werkstatttermin für den übernächsten Tag, deponierte das alte Rohr im Kofferraum (Auspuffrohre gehören nicht in den Restmüll, die Werkstatt sollte sich darum kümmern) und dröhnte durch die Gegend.
Am nächsten Tag geriet ich in meine allererste Polizeikontrolle. Sie galt nicht mir speziell, sondern jedes vielleicht zehnte Fahrzeug wurde angehalten und die üblichen Fragen wurden gestellt.
Ich war schrecklich nervös; wie gesagt war es meine erste Kontrolle.
Der Polizist, ein freundlicher junger Kerl, wollte meine Papiere sehen und einen Blick in den Kofferraum tun.
Als ich die Klappe öffnete, sagte er überrascht: „Oh, das Teil gehört da ja nicht hin.“
Ich zitterte mich durch „Werkstatt“, „Termin“ und „morgen“.
Zum Abschluss fragte der Polizist: „Kennen Sie einen S.Pfläging?“
Ich: „Das ist mein Bruder.“ (Du liebe Zeit, was hat er denn diesmal angestellt?!)
„Ach, dann grüßen Sie ihn schön von mir. Christian, dann weiß er schon Bescheid.“
Ich habe danach bestimmt noch eine Stunde weiter gezittert.

Hinterher wusste ich, dass die Nervosität (nennen wir es ruhig: Angst) völlig für umme gewesen war.
Selbst wenn mein Bruder schlimme Dinge getan hätte, wäre ich deswegen nicht verhaftet worden.
Selbst wenn ich keinen Werkstatttermin gehabt hätte, hätte ich weiterfahren können. Auspuffrohre fallen eben manchmal ab und mit so einem Donnerofen fährt niemand länger als unbedingt nötig.
Ich beschloss etwas an der Situation zu ändern, weil ich nicht immer zittern wollte, sobald die Polizei in Sichtweite war.
Ich beschloss zu beten.
Und zwar nicht dafür, ab sofort nie wieder in Polizeikontrollen zu geraten, sondern für die Polizisten.
Immer wenn ich eine Polizeisirene hörte – was so selten nicht vorkommt, denn ich wohne in Hörweite zweier Bundesstraßen – betete ich für Weisheit und Bewahrung für die Beamten. Dass sie ihre Sache gut machen. Dass sie wissen, wann sie nach dem Gesetz und wann eher nach dem Herzen entscheiden können. Dass sie heil durch die Nacht (oder jegliche andere Schicht, aber besonders nachts) kommen. Dass sie in einem stabilen sozialen Umfeld leben können, das es ihnen ermöglicht, souverän mit den Risiken ihrer Arbeit umzugehen. Dass sie trotz Schichtdienst gut schlafen und gesund sind. Und so weiter.

Zwischen diesem Entschluss und der nächsten Kontrolle lagen zum Glück ungefähr vier Jahre. Vier Jahre, in denen ich üben konnte, Polizeibeter zu sein und mir sicher werden konnte in der Erkenntnis, dass Polizisten „auch nur Menschen“ sind.
Menschen wie wir Nicht-Polizisten.
Menschen, die menschlich behandelt werden möchten.
Menschen, die mein Gebet brauchen. Jetzt. Denn wer weiß – vielleicht bin ich gerade jetzt die einzige, die für sie betet.

Seitdem bin ich in einige weitere Polizeikontrollen geraten. Und stell dir vor: nach der vorletzten Kontrolle habe ich für die nächste gebetet, weil ich den Beamten dann auch endlich mal mitteilen wollte, dass ich seit Jahren für sie bete!

Was hat das Ganze mit mir gemacht?
Ich bin wesentlich entspannter geworden. Das Auftauchen eines Dienstfahrzeuges hat für mich nichts bedrohliches mehr oder etwas, das mich unter Druck setzt.
Ich habe festgestellt, dass die Polizisten, denen ich entspannt und freundlich begegne, ebenso auf mich reagieren. Wenn ich sie anlächle, können sie gar nicht anders als auch zu lächeln! Ja, ich kann gute Stimmung und Gelassenheit in angespannte Situationen bringen!
Die Damen und Herren sind für mich fast „Kollegen“ geworden. Ohne dass sie es wissen, nehme ich teil an ihren Sorgen und Nöten, denn Gott sagt mir, wann Gebet nötig ist. Manchmal weckt er mich mitten in der Nacht, ich bete für Bewahrung und Weisheit und kann weiterschlafen.

Was hat das Ganze mit der Polizei meiner Stadt gemacht?
Das kann ich nicht beurteilen, da ich ja hauptsächlich übernatürliche Kontakte pflege. Erst recht habe ich keine Erfolgsstatistiken zur Hand. Aber ich weiß, dass meine Beterei Wirkung zeigt.

Vielleicht sagst du jetzt, dass es leicht ist für Polizisten zu beten, wenn man nie ungerecht von ihnen behandelt worden ist oder auf einer Demo mit ihnen aneinander geraten ist.
Ja. Kann sein.
Aber es geht nicht darum, dass sie dich immer lieb behandelt haben und du deswegen für sie betest! Es geht darum, trotzdem für sie zu beten!
Jesus hat gesagt, liebt eure Feinde und segnet, die euch hassen. Und die Polizisten tun nur ihren Job, die sind nicht mal deine Feinde.
Findest du das gut, was Jesus gesagt hat?
Was regst du dich dann über die „Scheiß-Bullen“ auf?
Ich frag dich: Wer, wenn nicht wir wäre besser geeignet, für unsere Polizei zu beten?


Bestellungen (auch fürs OnlineAbo) sowie Fragen zu Preisen, Abolaufzeit und so weiter nimmt jedes Kommentarfeld entgegen.

Montag, 29. September 2014

zum Schreien

Mein Leben fährt gerade Achterbahn mit mir.
Ich hasse Achterbahn. Seit ich Kind bin.

Freitag, 26. September 2014

Was sollte man tun,

wenn man beim Spazierengehen
4sieht
und 3
und 2
und einen?


Dann sollte man sich freuen.
Über die Rinder, weil es offensichtlich noch einen Landwirt gibt, denn Landwirtschaft ist wichtig fürs Land.
Über die Pferde, weil sie hübsch aussehen und weil sie vielleicht gute Gedanken bescheren an den letzten Ausritt.
Über die beiden Rehe, weil sie ebenfalls hübsch aussehen und in besagtem Fall versteckt in einem Gebüsch standen und alle Spazierhunde drumherum sie nicht bemerkt haben.
Und über den Eisvogel, erstens, weil er mehr als hübsch aussieht mit seinem knallblauschillernden Gefieder, zweitens, weil die Natur dann intakt genug ist für steile lehmige Ufer, um Höhlen darin einzurichten und genug Fisch, damit der kleine Kerl satt wird, und drittens einfach so.

Gründe zum Freuen finden sich immer, denk mal ein bisschen nach.
Neulich hörte ich ein Lied mit folgender Textzeile: fall in love with life und genau das habe ich getan. Es fühlt sich gut an.

Donnerstag, 25. September 2014

das allherbstliche Sportforgnieschn

Meine Startnummer beim diesjährigen Röntgenlauf ist die 1624.
Damit ich aber nicht vom Besenwagen von der Strecke gefegt werde, heißt es jetzt das Training ernsthafter betreiben, denn es sind ja nur noch 31 Tage bis dahin. Ich bin zwar sonst auch viel draußen, wenn ich N.s Hunde und mich selber bewege, aber da gehe ich so 4-6 Kilometerchen, wenns weit ist, und beim Rennen will ich 16 schaffen.

(1624) Rabe ist übrigens der Name eines Asteroids des Hauptgürtels, der am 9. Oktober 1931 vom deutschen Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth in Heidelberg entdeckt wurde. Benannt ist der Asteroid nach dem US-amerikanischen Astronomen Eugene Rabe.

Ich glaube allerdings nicht, dass das was mit mir zu tun hat. Mit ziemlicher Sicherheit wird mein Astralkörper langsamer unterwegs sein. Aber das ist nicht wichtig: Hauptsache, ich komme gut an.
Eine Zielzeit habe ich nicht, da ich das erste Mal auf der Distanz starte.
Die 13,2 Kilometer-Strecke, die ich sonst genordicwalkt bin, wird seit letztem Jahr nicht mehr angeboten.

Heute habe ich also die ersten 8,6 konzentriert gelaufenen Kilometer bewältigt; der Routenplaner berechnet für diese Strecke eine Stunde und 46 Minuten.
Ich war 16 Minuten schneller.
Es sind die kleinen Erfolgserlebnisse, die einen nicht aufgeben lassen.

Mittwoch, 24. September 2014

Auftrag verfehlt

Seit die Tanten mich so schmählich im Stich gelassen haben, denke ich über eine neue Pflanze fürs nordwestliche Wohnzimmerfenster nach.
Irgendwas großes, buschiges soll es sein, gerne auch etwas, das blüht, aber keinesfalls etwas, das nur in der Blühphase gut aussieht. Und auch nichts, das in drei Jahren so viel wächst, dass ich ein neues Zuhause für den grünen Freund suchen muss.
Vielleicht eine rote Anthurie? Je länger ich drüber nachdenke, desto schöner erscheint die Idee.
Also statte ich der Zimmerpflanzenabteilung meines Vertrauens einen "Besuch mit Kaufabsicht" ab.

Ähm, ja.
Die im Bild vordere Anthurie nenne ich mal lieber Clusia major und die hintere Peperomia obtusifolia -- was natürlich nichts daran ändern wird, dass wir uns gut verstehen werden.
Zumindest in den ersten paar Jahren.
Die Clusia wird nämlich, wenn sie darf, wie sie will, ein bis zu drei Meter hoher Baum oder Strauch.
Über die Wuchsabsichten der Pepper-Omi weiß ich nichts, was aber gewiss nicht heißt, dass sie keine hat.

drei3DREI3drei

Es macht uns glücklich und zufrieden vermelden zu können, dass der Vorgarten ein Hort der Harmonie ist. Andernorts wird es "der ganz große Zusammenhang" genannt, wir nennen es DREI.
(Nein, Ben, das hat nichts mit dem Enneagramm zu tun.)

Hauptsächlich Beteiligte an dieser umfassenden Leistung sind die Zimmerpflanzen.
Hier die Clivie.
Sie macht einen dritten Trieb.
Und die Dionaea.
Seit kurzem sitzt sie dreipflänzlich in ihrem Hängetöpfchen am Küchenfenster. Früher waren es nur zwei.
Und die Spatiphyllum.
Blüht dreifach.

Das alles wird übertroffen von der Aloe.
Seit einiger Zeit steht sie (und der Kroton und der namenlose Sukkulent die Echeveria) im Treppenhaus, weil ich an diesem hellen Winkel nur selten mit der Gießkanne vorbei komme.
Sonst hat sie einmal im Jahr eine Blüte gemacht. Wir erinnern gerne an die Blütenlehre.
Jetzt legt sie richtig los.

Dienstag, 23. September 2014

Die Aussichten für 2050

Anlässlich des Weltklimagipfels wollen Meteorologen mit fiktiven Wetterberichten für 2050 die Menschen für die Folgen des Klimawandels sensibilisieren. Auch Sven Plöger machte mit und berichtete darüber auf WDR2.
(ganzen Bericht lesen)
Wetterbericht für den 7.8.2050 angucken

und die entzückende Moderatorin des belgischen Fernsehens

Falls du weniger Vlaams verstehst als ich, keine Sorge, es ist alles untertitelt.

Montag, 22. September 2014

Kongopost 88

Diese Geschichte ist schon ein paar Tage alt -- merkst du selbst, es geht ja um den Schulabschluss.
''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''
Jérémie schreibt vom Schuljahrsabschluss im Kongo.

Unser Haus ist jetzt voller Freude und Freiheit, denn die Kinder haben endlich Ferien. Ich habe keine Schulgeldsorgen und muss morgens nicht mehr alle wegbringen.
Die Kinder haben gute Noten im Zeugnis, alle sind versetzt worden.
Nur Mado und Fifi sind noch in totaler Spannung. Sie haben alle Prüfungen für das Staatsexamen hinter sich und warten nur noch auf die Ergebnisse. Für die beiden ist das jetzt eine schlimme Zeit. Regelmäßig haben liebe Menschen den beiden Waisen das Geld für Unterhalt und Studium geschickt. Dafür sind wir alle sehr, sehr dankbar.
Wir danken für alle Hilfe, die wir immer wieder bekamen, wenn es mal eng wurde. Vor allem danken wir unserm guten Vater im Himmel, der uns Verstand und Kraft gab und immer wieder geholfen und uns mit samt den Kindern behütet hat.

Ich will euch aber nicht verheimlichen, dass wir jetzt wieder ein Problem haben. Jenie aus dem Waisenhaus spielt nicht mehr, kann kaum noch sprechen und auch nicht essen. Als wir dann noch Fieber feststellten, brachten wir ihn ins Krankenhaus. Da hat man eine schlimme Krankheit diagnostiziert und gesagt, dass der Hals ganz zuschwellen und der Junge sterben könnte.
100$ konnte der Hilfsverein gerade aufbringen, und so sagen wir dir und all deinen Freunden jetzt vielmals Dankeschön, dass du die fehlenden 400$ schicken konntest. Es wäre ja schrecklich, wenn der Junge so sterben müsste.
Tikala malamu. Ich Révérend Nkole Ekombe Jérémie.
-----------------------------------------
Pastor Jérémie und der Hilfsverein A.C.S.P.V. brauchten immer wieder schon mal eine Finanzhilfe. Jeden Monat schickt Jérémie die Abrechnung, damit ich alle Bewegungen verfolgen kann. Ich freue mich vor allem, dass sie von mir weitgehend unabhängig geworden sind und eigene Einnahmen haben.

Einige davon aus dem Monat Juni möchte ich hier vorstellen.
1.) Einnahmen von Privatpersonen:
Pastor Donats 6,10$,
Papa Robert 3,40$,
ein fremder Soldat 5,40$,
Papa Lokole 26,10$,
Papa Jacques 31,20$,
Mama Molunge 4,50$.
2.) Einnahmen von benachbarten Kirchen:
Kirche Jericho 43,50$,
Chor Lumiere 16,10$,
Chor Vagabond 40,70$,
Chor Molende 9,40$.
3.) Aus Deutschland:
Peter Gohl 400$ für Operation von Mama Olga.
Mama Brunhild 120$
4.) Einnahmen von Mikrokrediten einiger Witwen 76,00$.
5.) Einnahmen von Projekten:
Maniokmühle 230,10$,
Seifenfabrikation 28,60$,
Boutique 100,80$.
6.) Beitrag durch den Hilfsverein ACSPV: 629,60$

Die Mitglieder des Vereins unterhalten Gemüsefelder oder haben sich verpflichtet einen Prozentsatz von anderem Einkommen für den Unterhalt der Waisenkinder zu zahlen und ich wundere mich, wie sie bei aller Armut wirklich noch so viel Geld aufbringen.
Natürlich gibt es auch genug Ausgaben, und es bleiben meistens keine Rücklagen.
Ich freue mich ganz doll, wenn aus dem Kongo was Hoffnungsvolles kommt und nicht nur Gejammer.
Lobe den Herrn.
Hans-Peter Gohl. gohlep[ät]web[.]de

Kaffee ohne Tanten

Jajaja.
Vor nicht allzu langer Zeit, ums genau zu sagen, am 12. April 2014, tönte es im Vorgarten noch, die Zantedeschia sei die nun aber wirklich allerletzte pflanzliche Begehrlichkeit.
Und ach so toll, großartig, die Farbfielfalt, die plumpe Leichtigkeit des Wuchses und so forter und so weit.
Ach ja, und ein kleines Büschlein Coffea Arabica.
Jajaja.

Es ist eine einzige Enttäuschung mit den Tanten gewesen.
Auf dem Sofa stehen sie nur wegen des Hintergrundes.
Erst hatte ich sie frohen Mutes beide in einen Kübel gepflanzt, weil ich bei der nächsten Blüte rote und gelbe Trichter durcheinander haben wollte, aber dann ist ein Blatt nach dem anderen verwelkt, ich goss viel oder nicht, sie bekamen Dünger oder nicht und Sonnenschein oder nicht und Regen im Hof oder nicht und Zuwendung oder nicht ... und seit einiger Zeit ist die Erde weg, die Knollen trocknen und ich überlege noch, ob ich ihnen eine neue Chance im neuen Jahr zugestehe oder nicht.
Den Zantedeschienkaffee hab ich gründlich auf.

Nur die Coffea tut was sie soll.
Wachsen und dabei gut aussehen.
So war sie im April:
vorgestern:
Das mit den 60cm Wuchshöhe kann so lange nicht mehr dauern.

(Richtig! Das derzeitige Titelbildzeigt sie auch -- dezent nachbearbeitet.)
Ich glaub, ich bin eher son Grünpflanzentüp.

Sonntag, 21. September 2014

Anzeichen der Sesshaftigkeit

Projekt eins ist keins dieser Dinge, die man zum Leben braucht.
Eher im Gegenteil.
Aber es ist immer noch fein, hier zu wohnen, und deswegen ist es gut, so ein Dings zu haben, quasi als Sesshaftigkeitsanzeige.
In der Fensternische im Bad haben einige Gegenstände ihre Heimat gefunden -- weil sie sonst nirgends hinpassen oder anderswo im Weg gestanden hätten.
Nach jedem Duschen bekommen sie nasse Füße, denn auf den kalten Fliesen sammelt sich Kondenswasser. Mindestens für den Waschpulverkarton ist das schlecht, denn er ist aus Pappe.
Also habe ich aus sieben 90cm langen Stäben (0,5cm je Kante)
und einer überschaubaren Menge Hilfsmittel Kleinholz erstellt:
Zusammen mit etwas Leim und Geduld wird daraus
Ich habe übrigens absichtlich nicht drauf geachtet, dass die Abstände zwischen den Stäbchen genau gleich sind. Und vorher nichts geschliffen, die Stäbe nur mit der Schere zerkleinert, und es wird auch nicht weiß lackiert.
Das ist nicht wichtig. !!
_________________________________
Woran erkennt der Heimgewerkanfänger, dass der Leim trocken ist, wenn es ein bisschen knapp ist mit der Geduld?
Ausgehärteter Leim ist durchsichtig.

Samstag, 20. September 2014

der Tummelplatz der Selbermacher

In sehr naher Zukunft wird es wieder Holzbearbeitungswerkzeuge auf dem Wohnzimmertisch geben und Sägespäne, Holzstaub sowie Schmirgelpapierkörnchen darunter.
Freu dich!
Es gibt neue Heimwerkerfestspiele!
Was gebaut wird, wird dann verraten -- natürlich in gewohnter Ausführlichkeit mit Fotos aus allen Phasen des Schaffens und Tipps für den Nachbau und (falls nötig) erklärenden Skizzen.
Nur schon so viel: es sind mindestens eins-zwei-drei Projekte und eins davon wird verschenkt. alle bleiben hier. (verschenken wird überbewertet)

Freitag, 19. September 2014

Weisheit zum Wochenende

Das dümmste, was du mit der Gegenwart anfangen kannst, ist sie mit Sorgen über die Zukunft zu verplempern.

Donnerstag, 18. September 2014

sportliche Logik

Wenn ich mit dem zwölften Situp anfange, schaffe ich locker dreißig Stück.
Solche Freiflüge der Logik können nur in der Morgengymnastik passieren.

Mittwoch, 17. September 2014

keine Rose

Meine Fliederbüsche sehen total kümmerlich aus, klagt S, die ich beim Vielfüßigen Wahnsinn treffe.
Dann musst du sie düngen, lasse ich die Standardandword vom Stapel.
Ah, sagt M zu ihr, ich hab noch eine Packung Rhododendrondünger, die kannst du haben.
Nee, sage ich, Flieder ist kein Rhodo, also kann er mit Rhododünger nix anfangen.
Aber ich geb der Kamelie auch Rhododünger, sagt M, und das tut ihr gut!
Das kann ja sein, halte ich dagegen, aber dem Flieder hilft es nicht. Dem kannst du Kompost oder Pferdeäpfel geben.
S seufzt. Ich habe keinen Komposthaufen und kenne kein Pferd.
Hornspäne?, erweitere ich das Angebot. Oder gib ihm Rosendünger.
Moment, sagt M, Rhododünger hilft nicht, aber Rosendünger? Flieder ist keine Rose!
Flieder gehört aber zu den Rosengewächsen, versuche ich die Wogen zu glätten.
Wenn er rosa blüht oder was?, zweifelt M.
Kann ich den Rosendünger dann auch für die Hortensien verwenden?, macht S ein neues Fass auf.

Ich kann den weiteren Verlauf des Gesprächs nicht rekonstruieren; es ging noch eine Weile hin und her und wirrde immer wirrer.

Es ist die heiße Leidenschaft

Eine Stunde kann sehr viel ausmachen, wenn man über den Kölner Ring muss und die Leverkusener Autobahnbrücke für alles über 3,5t gesperrt ist. Vor allem kann eine Stunde über Stau oder nicht Stau entscheiden und über Feierabendverkehr oder freie Fahrt.
Du ahnst es. Ich tuckerte mit vielen Pendlern über Autobahnabschnitte, die 100km/h als erlaubte Höchstgeschwindigkeit ausweisen.
Ich war zum Behufe des Besuches des vielfüßigen Wahnsinns in Euskirchen gewesen und bin dort besagte Stunde zu spät losgefahren, um dem Stau noch zu entkommen.

Was macht so ein leidenschaftlicher alter Opel ohne Lüftung im Motorraum, wenn er bei 27°C in der Sonne steht und es nicht vor und nicht zurück geht?
96 Grad und es wird noch heißer...
Und was mach ich dann?
Heizung auf vier, alle Fenster runter und hoffen, dass es besser wird. Und dass es bald weiter geht.
Und wenn alles Heizen und Hoffen nichts bringt?
...was meine Beobachterposition bei vorangegangenen Stau-Fotos erklären dürfte.

Das ist ja wahnsinnig aufregend, wenn da im Stau so ein Auto mit geöffneter Motorhaube auf dem Standstreifen steht!
Ich bitte um Verzeihung bei allen Leuten, die nicht vor lauter Neugier das Vorwärtsfahren vergaßen. Opelchen und ich haben den Stau nicht absichtlich verlangsamt.

Übrigens:
Als es endlich weiter ging und ich in Zielnähe von der Autobahn abfuhr und an einer Baustellenampel halten musste, rate, was passierte? Flugs waren wir bei 99°C und weil ich geysirähnliche Dampfereignisse vermeiden wollte, zwangsparkte ich auch dort eine Weile herum.
Als wir da endlich durch waren, war ich es auch.
Durch.

Samstag, 13. September 2014

Was gibts zu feiern?

Die Frage muss erlaubt sein, wenn da drei rotweißschräggestreifte Kerzen auf der Straße stehen.

Freitag, 12. September 2014

Gerechtigkeit

An fast 300 Stellen der Bibel geht es um Gerechtigkeit, ergibt die Stichwortsuche beim Bibelserver.
Wenn man nicht die Luther-Übersetzung als Grundlage der Suche wählt, kommt ein anderes Ergebnis raus, da ja dann andere Worte verwendet werden, aber es zeigt:
Gerechtigkeit ist Gott wichtig.
Er will, dass seinen Leuten Gerechtigkeit widerfährt.

Wenn du davon gerade nix merkst, sag ich dir:
Halte durch. Irgendwann wird sie auch bei dir ankommen,
die Gerechtigkeit des Herrn.
Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe lange auf sie gewartet und jetzt ist sie da. Hier. Bei mir.
Nicht in allen Lebensbereichen, aber in einem, und das rührt mich fast zu Tränen, denn ich hatte nicht mehr damit gerechnet.

Die Volxbibellosung von heute
Jubelt Gott zu und singt ihm einfach nur die derbsten Lieder.
Feiert, bis der Arzt kommt, ey, bitte, tut es von Herzen wieder!
Psalmen 98,4

Mittwoch, 10. September 2014

BEST OF Suchbegriffe

Den Gartenkram aus den Suchbegriffen hatte die Vorgärtnerin längst bei der Hochbeetbauanleitung abgehandelt.
Nun wird es Zeit, auch mal die ganzen übrigen Anliegen zu thematisieren, weswegen Menschen in den Vorgarten kommen -- freiwillig oder irgendwie aus anderen Gründen.

Intern:
juppidu schallala, juppidu, juppi, beste juppi, die-beste-juppi.blogspot.com, das lied schallala, schallala
wer das eingibt und bei uns landet, kann gar nicht richtiger landen. Herzlichen Glückwunsch. Du bist am Ziel. Auch wenn die Vorgärtnerin längst nicht mehr so heißt.

Kinder:
6 linge kinder, 8-linge babys, frau bekommt 8 linge
baby beten, baby betet
kinder auf klo
wie liegt das baby im bauch
Wahrscheinlich liegt das mal wieder an LinGe. Andere linge haben wir hier nicht und in Lingen/Ems war auch noch keiner von uns.

Singen, dichten, malen:
frei wild nicht dein tag klaviernoten,
wenn einer sagt ich mag dich lied blatt
gott unser vater (chorlied)
kommet zuhauf noten
noten zu halt dein maul
regenwurmlied text (2x)
wäre gesanges voll unser mund noten (2x)
wenn einer sagt, ich mag dich lied blatt (2x)
wer wie was wieso weshalb warum wer nicht fragt bleibt dumm lied noten
"der ritter bei gewitter"
agathe die puppe kotzt
baustellenschilder zum ausmalen, beet gemalt, elchschaufel vorlage
bilder für hochbeete holz, bilder mit niemals (2x), bilder fette menschen, bild euroscheine, bilder für ich hab geliebt gelernt
Oh ja, hier wird viel gesungen, gedichtet, gemalt. Und das ist gut so!

Nah + Fern:
hermann hardt lennep
klassizismus bauwerke
die schönsten autos der welt
bremer dom
alte zahnarztpraxis
18 provinzen der niederlande (2x)
10 hessische gebote
Zehn hessische Gebote? Wann sollen die hier aufgetaucht sein?

Innenbegrünung:
clivie
große zimmerpflanzen
grüne samtige zimmerpflanzen, calathea stellt nicht alle blätter hoch, zimmerpflanze blätter unten rot oben samtig grün, zimmerpflanze mit großen samtigen blättern, zimmerpflanze mit großen samtigen blättern und blüten, zimmerpflanze unterseite rot
zimmerpflanze grün
schaut aus wie Yucca
amazon vertikalbeet, vertikalbeet (2x), die hängenden gärten von babylon wikipedia, vertikalbeet selber
Jaja ... das liebe Grünvolk ...

Kongo:
urwaldtiere
hans-peter gohl
hasenscharte (6x), hasenscharte bilder, bilder zu ganz schlimmer hasenscharte
Die Hasenscharte scheint wirklich wichtig zu sein.

Natur:
am kleinen zeh (2x), auf den zehen beulen, beule am kleinen zeh
feldmaus aktive bewegung
fichte im winter
flurbereinigung vorher nachher
schlangen haut kreuzotter, schlange im garten
sternenhimmel
sonne wolken
trollinger
wattwurm
Eine interessante Mischung. Wattwurm in Trollinger ... warum nicht? Prost!

bauen, Deko:
eckregal selber bauen
beize rot (2x)
feuertonne, feuertonnen selber bauen, kaminfeuer (3x)
fliesen für aussenbereich, fliesen muster (2x), zementfugen steinplatten (2x)
frühjahrsdeko, frühjahrsdeko fenster filz, herbstdeko fenster (3x), weihnachtsdeko fürs fenster
regen fenster
schafstall selber bauen
schrauben
wäscheleine (2x)
Der Vorgarten ist ein Tummelplatz der Selbermacher. Schön.

Sonderlinge:
affen der weisheit
alle meine adressen
auflösung 4 bilder ein wort, auflösung zu ein wort
buchstabensalat unterbewusstsein
eine metrische frau
einundleipzig
fahrschule tuna
flaschenzug wurzeln (3x)
flundern treten
goldfisch green, grüne maus (2x)
gummistiefel wegwerfen, schreddern gummistiefel, siamesische gummibärchen
http://die-beste-juppi.blogspot.com/2011_05_01_archive.html
kassenbon
lange wörter
langweilen
maulwurfkuchen
niemals (11x), niemals bilder, niemals!
ordnung (7x)
postkarte weisheit (2x)
roter pfeil, roter pfeil rechts
schlangenwörter
stau von der seite
weihnachtsgrüsse an mitarbeiter
Niemals! werden wir verstehen, was an dem Wort so entscheidend ist, dass es ständig in die Suche eingegeben wird -- und warum die Leute dann alle im Vorgarten landen.
Besonders gefällt mir: schreddern Gummistiefel und Flundern treten
Frau Vorgartens Favorit ist: Buchstabensalat Unterbewusstsein.

Dienstag, 9. September 2014

zur schönen Aussicht

Der Nebel verbirgt einiges.
Insofern ist der Name richtig.
(Die Gemarkung Gewanne heißt so. Ich hab mir das nicht ausgedacht.) 
[rate, wobei ich das Bild fand? Richtig! Beim Suchen!]

___________________________________
und nun stell dir das vor. Ich notiere ja immer, wann ein Foto geknipst wurde, am liebsten noch mit der Uhrzeit. Ja, denk dir: das Bild ist nicht aktuell! Aber ich finde es nicht mehr. Vielleicht im Winter 2012.
Es lag im Ordner Pausenplemplem.

Sonntag, 7. September 2014

Sieben Dinge mit LinGe

Es ist ja schon mal hilfreich, sich an anderen Menschen zu orientieren. (Manchmal ist es auch hilfreich, genau das nicht zu tun, aber ... nun, andermal.)
Einen Wochenrückblick hab ich eben bei LinGe gefunden und ich mach ihn nach. Ich mach ihn nicht nach, weil er bei mir ganz anders wird. Es wird auch nicht die Zusammenfassung der Woche, sondern nur des heutigen Tages. Den Anfang der vergangenen Woche hab ich doch längst vergessen! Dafür wird es detaillierter.
Und ach ja, sieben Dinge werden es nicht, sondern mehr. Aber ich wollte das als Überschrift haben.

|Getan| Morgens barfuß gegen Karton gelaufen. Aua! Minuten später vor herunterfallendem Eimer erschreckt. Aus dem Haus gerannt, um Verabredung einzuhalten. Schnösel im Suv hat bei Fahrbahnwechsel keinen Schulterblick nötig. Ist mein Auto so klein, dass man es übersieht? W******!!!
Bei Taufe im Zusammenfluss Morsbach/Wupper zugeguckt. Mich gefreut, dass ich das schon hinter mir habe. Über die Taufsprüche nachgedacht.
Zwei Hunde ausgeliehen und langen Spaziergang gemacht.

|Gesehen| "Im Angesicht des Verbrechens" in der ard-mediathek. Klasse Schauspieler, Buch, Regie! Sehr atmosphärisch dicht gestrickt. Großes Kino.
Teil 1 noch bis Donnerstag anzugucken.

|Gelesen| Backrezept für Apfelkuchen.

|Gehört| Wasserrauschen an der Wupper. Radio beim Autofahren

|Gegessen| Apfelkuchen (getestet). Rohkost. Noch mehr Kuchen. Bratkartoffeln mit Fisch.

|Getrunken| Leitungswasser. Tee.

|Gedacht| siehe oben ...

|Gefreut| zwei Hunde, siehe oben, ...

|Gelacht| über Blödsinn

|Geärgert| über Karton, Eimer, Zeitmanagement, Autofahrer

|Gekauft| nix, für Brötchen war keine Zeit

|Geklickt| hier so rum. Blogs, rp-online wegen Fußball, ard-mediathek wegen Film

Freitag, 5. September 2014

keine Diätlektüre

Eine Freundin hat die Geschichte vom Nebenblog innerhalb recht kurzer Zeit vom Anfang bis zum Ende durchgelesen.
Ihr Fazit (neben etlichen anderen Äußerungen):
Das darfst du nicht lesen, wenn du gerade abnehmen willst. Die reden die ganze Zeit nur über Essen! Und wenn sie das nicht tun, kochen sie oder essen oder denken über Pfannkuchen und Wolkenpudding nach!
Hübsches Leckeres Kompliment! Aber jetzt los zum Abendessen. Gibt gebratene Spätzle mit Speck.

Auflösung zu EBEW 49

Zuvörderst geht mein Dank an alle, die sich am 49. Ein-Bild-ein-Wort-Rätsel beteiligt haben. Mit 161 Besuchern (und 27 Kommentaren) ist es das dritthäufigst frequentierte EBEW gewesen -- immer vorausgesetzt, dass Onkel Blogger die Zahlen nicht aus dem Hühnerschiss liest, sondern tatsächlich seriöse Statistiken über alle diese Dinge führt.

Bei diesem Bild (bearbeitetes Foto aus Privatbesitz) handelt es sich um ein Haus am Strand von St.Peter-Ording an der nordfriesischen Küste.
Soweit herrschte wohl bei allen Teilnehmern Einigkeit.
Das Wort, das ich damit herauskitzeln wollte, war Beinhaus, denn das Haus steht ja auf Beinen.
(Drum meine verzweifelten Hinweise auf Osculandas Stelzenhaus.)

Was ein Beinhaus im eigentlichen Sinne ist, kannst du gewohnt präzise bei Tante Wiki erfahren.

Donnerstag, 4. September 2014

Herr P. will unsere Äpfel nicht!

Essen wir sie halt selber!
Ich habe heute vier Äpfel gegessen. Zwei pur und zwei in Apfelpfannkuchen.
Ein altes ?englisches? Sprichwort besagt:

an appel a day keeps the doctor away

Da kann ja nu nix mehr schief gehen bei mir.
Falls dir Apfelpfannkuchen nicht munden, habe ich ein paar andere apfelige Empfehlungen für dich.
Omma Hombergs Apfelkuchen
Apfel-anderesObst-Marmelade (Kürbisse brauchen noch ein paar Sonnenstunden)
Apfeljogurt
Apfelschmusi (andersobstiges Rezept in den Kommentaren)
Apfelmus oder -kompott
Müsli mit Apfelstücken
Äppelpei
Frau Nessys Apfelwähe
Pflücken
oder doch einfach pur essen

Es steht dir natürlich offen, dich im Internetz noch mit hunderttausendtrillionenquintilliarden weiteren Rezepten zu versorgen.

Mittwoch, 3. September 2014

Revanche -- Kappes!

Alle reden von der Revanche von Düsseldorf.
Heute Abend könnten die Argentinier beweisen, ob sie was gelernt hätten aus dem WM-Finale.
Völliger Stuss.
Das Spiel in Düsseldorf (Anpfiff ungefähr um 20:45) ist ein Muster ohne Wert, es beweist nichts und hilft niemandem.
Sollten die Argentinier gegen das deutsche Team gewinnen, könnten sie sich T-Shirts drucken mit "Weltmeisterbesieger" -- wie damals der FC St.Pauli nach dem 2:1-Sieg über den FCB. Aber wer will so etwas? Niemand würde dabei an Argentinien denken, sondern nur an den FC St.Pauli.

Ich werde heute Abend nicht das Deutschlandfähnchen rausholen und damit winken.
Es ist ja noch gar nicht weggeräumt worden.

Früher war mehr...

Bitte, es muss sich niemand aufregen und/oder angegriffen fühlen.
Ich stelle das hier einfach nur fest!

Früher hatte Frau Vorgarten den Ehrgeiz, jeden Tag nur einen Beitrag zu bringen.
Sie begrenzte sich damit, um dem leeren Gelaber Einhalt zu gebieten. Nicht jeder Gedanke ist ein guter Gedanke, deswegen wollte sie erst nachdenken, bevor sie die Welt daran teilhaben ließ.
Sehr wertvoll.

Wenn du dir jedoch heutzutage das Jahresarchiv des Vorgartens anguckst, erkennst du, dass sie in fast keinen Monat die selbst-erlaubte Artikelzahl ausgeschöpft hat.
Was ist mit ihr los?
Weil dies wie gesagt kein Angriff ist, gebe ich die Frage an dich, Leser und -in, weiter. Frag nicht, was der Vorgarten für dich tun kann, frag, was du für Frau Vorgarten tun kannst!

Herzlich, dein SF.

Montag, 1. September 2014

fast eine Grenzerfahrung

Aus terminlichen Gründen musste ich heute Vormittag in den Kölner Süden und wollte dahin fahren, wie der Routenplaner es mir empfahl:
(sinnwahrend gekürzte Abschrift)
Da die Leverkusener Autobahnbrücke für alle Fahrzeuge über 3,5t gesperrt ist, hatte ich ein bisschen mehr Zeit eingeplant. Da ist dann ja meist Stau, im Berufsverkehr mehr und sonst etwas weniger.
Von wegen, weniger!
Bereits acht Kilometer* vorm Leverkusener Kreuz stand ein LKW am nächsten. ACHT Kilometer voll mit LKW. Teilweise zweispurig. Das sind furchtbar viele und ich will nicht wissen, wie lange die Leute dort herumgestanden haben, bis sie endlich auf die A3 auffahren -- und ihr Ziel erreichen -- konnten.
Und was das kostet (Zeit, Personal, Sprit, Nerven etc.)

Zuletzt habe ich derart viele wartende LKW gesehen, als das Schengener Abkommen noch nicht in Kraft war und meine Familie auf dem Weg in den Urlaub in ein Aus-Land fuhr.

Ich möchte meinen Dank aussprechen für das Öffnen der meisten innereuropäischen Grenzen. Es ist wunderbar, "unkontrolliert" herumreisen zu dürfen.

Die ganzen aktuellen Probleme wie die Überlastung der Straßen und so weiter werde ich vielleicht ein andermal thematisieren.

____________________________
* = ich habe es eben auf der virtuellen Landkarte gemessen