Montag, 31. Oktober 2016

Blaupause

Fast alles sieht ein bisschen besser aus, wenn meine blaue Luise mit im Bild ist. (Stühle, Blumen)
Vor allem Besitzer von blauen Autos scheint das aufzugehen, denn anders kann ich es mir nicht erklären, warum sich so oft ein blauer Pulk gebildet hat, wenn ich zurück zum Parkplatz komme.

Sonntag, 30. Oktober 2016

LOVEmber

LinGe hat es neulich schon "verraten",
es gibt eine Novemberaktion.
Der November ist ein Monat wie jeder andere, aber die wenigsten Menschen (außer solche, die da Geburtstag haben) mögen ihn. Dabei kann er doch gar nichts dafür, dass seine dreißig Tage so oft nebelverhangen sind und grau, dass es viel regnet und manchmal auch schneit, und vor allem kann er nichts dafür, dass die Bäume genau dann ihre Blätter fallen lassen und nach einem Regenschauer alles braun und glitschig wird.
Deswegen bekommt er dieses Jahr ein Denkmal von mir gesetzt. Zu Ehren des Novembers, der auf Landschaftskalendern nie ein eigenes Kalenderbild hat, sondern immer ein Oktoberbild aufgezwungen bekommt.

LOVEmber
Ode an den vernachlässigten Monat.
Nach SusannahConways Vorbild habe ich einen Aufgabenzettel erstellt, und damit das mit den sprachlichen Grenzen nicht wieder passiert, ist er auf deutsch, englisch untertitelt.
Du darfst sehr gerne dabei mitmachen. Besonders gerne an jedem Tag. Lass dich inspirieren; Dienstag gehts los.

GJM lässt sich inspirieren.
LinGe lässt sich inspirieren.
Preachitbaby lässt sich inspirieren.
Taligalia lässt sich inspirieren, aber ganz ohne meinen Aufgabenzettel
(Verknüpft ist jeweils der erste LOVEmber-Beitrag)

Freitag, 28. Oktober 2016

Röntgenlauf 2016

läuft dieses Jahr ohne mich.
Im März war es sehr winterlich, da hab ich das Training lieber verschoben.
Im April hat mich die Arbeit extrem geschlaucht, da war keine Energie mehr fürs Training.
Im Mai wurde "extrem" gesteigert, Resultate: massive Schlafstörungen, Tennisellbogen, Rücken, Knie, Achillessehne gereizt -- Training unmöglich.
Im Juni war ich dann schon nicht mehr auf dem FH und hab die Zeit damit verbracht, meinen Biorhythmus wieder ins Lot zu bringen. Achillessehne gereizt.
Im Juli war ich zum "Arbeitseinsatz" auf Borkum. Achillesseele beruhigt sich langsam.
Im August frühere Beweglichkeit des Fußes erst mit, dann endlich ohne Schmerz, Achillessehne wieder heile.
Im September und Oktober einfach keinen Bock gehabt, den ganzen Trainingsrückstand in zwei Monaten aufzuholen.

Nächstes Jahr.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

ri-ra-rutsch

Dienstag, 25. Oktober 2016

Unsichtbarer Sport

Machst du mit?, fragt mich die Anleiterin vom Beckenbodenkurs.
Ja klar, sage ich erstaunt. Wozu sollte ich sonst teilnehmen?
Man sieht gar nichts, sagt sie.

Beckenbodentraining ist eine wirklich witzige Angelegenheit. Bei uns wird viel gelacht, schon allein bei den Beschreibungen dessen, was man tun soll.
Blumen pflücken -- ja, aber nicht mit den Händen!
Luft raus lassen -- nee, nicht pupsen!
Heute habe ich angeregt, ob man bei fortgeschrittenen Trainingsstand auch bloß die linke oder rechte Hälfte des Beckenbodens anspannen könne.
Die Trainerin: Das muss ich erst mal ausprobieren.

Es geht.

Montag, 24. Oktober 2016

Heimwerkerlust gründlich ausgenutzt

Wie bereits angekündigt gab es ein paar Dinge im Haushalt zu tun.
Der neue Küchenfußboden ist drin.
Das hier ist ein altes Bild mit dem durchgelatschten Laminat. Die Nut-Feder-Verbindungen waren an zu vielen Stellen gebrochen.
Da siehst du den neuen Fußboden. Das OSB hat den wahnsinnigen Vorteil, dass man nichts rumliegen sieht. Wenn ich Kleinigkeiten runterfallen lasse und es keine Möhre ist, muss ich mich in die Froschperspektive begeben, sonst habe ich kaum eine Chance, es wieder zu finden.
Der Boden ist von der Schreinerin meines Vertrauens verlegt und verleimt worden, nach 24 Stunden Trocknungszeit habe ich geschliffen, nebelfeucht gewischt (trotz Staubsauger beim Schleifen -- ist sicherer), lackiert, 12 Stunden gewartet, geschliffen, Viertelstäbe gesägt, angebracht, nebelfeucht gewischt, alles zusammen lackiert, 12 Stunden gewartet, geschliffen, nebelfeucht gewischt, lackiert und 12 Stunden gewartet. Dann haben wir das Möbellager nebenan geleert, ich habe mein Inventar wieder in die Schränke geräumt, wir haben die Tür eingehängt und gejubelt:
Sie schwebt an der knappsten Stelle zwei Millimeter über den Dingen. Und das, obwohl der neue Fußboden 5mm dicker ist als der alte.
Jetzt muss ich noch die Löcher an den Heizungsrohren abdichten, eine Fußleiste für den Eingang erfinden und einen Viertelstab überreden, unter der Heizung festzuhalten. Festnageln kann ich ihn nicht, dazu ist zu wenig Platz. Die Hälfte neben der Heizung festnageln geht auch nicht, da sind die Rohre im Weg.

Aus Resten von der OSB-Platte baute ich mir ein Orchideenfenster.
Ich habe jetzt doppelt so viele Fensterplätze für Orchideen wie vorher. Die Beinchen hat mein Vatter gesägt, das lange Brett liegt einfach so drauf, das erleichtert den Rückbau, wenn ich das Fenster doch mal öffnen will.

Ein Projekt ist immer noch nicht fertig geworden, obwohl ich damit vor seeeehr langer Zeit angefangen habe.
Vorher muss ich mich erst mal meinem Küchentisch zu Ende widmen, der in engen Kontakt mit dem Exzenterschleifer geraten ist. Nach jedem Umzug hatte er unterschiedlich tiefe Macken davon getragen, mir tut sowas auch ein bisschen weh.
Ich verwende da Maschinen von Festo, was, so habe ich erfahren, der Porsche unter den Profiwerkzeugen ist. Im Baumarkt gibt es das nicht zu kaufen und im Werkzeugfachmarkt nur im nicht öffentlich zugänglichen Teil des Ladens.
Ich habs von einem Freund geliehen bekommen, einfach so.
Heimwerken mit Profiwerkzeug ist sooooo geil, ich sach dir.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Das Amaryllisjahr nähert sich seinem Ende

Sofern du meinen Amaryllis-Tipps gefolgt bist (die ja beileibe nicht meine Wissenschaft sind, sondern nur ein glücklicherweise gelungener Versuch), hol sie schnell rein. Die ersten Nachtfröste sind im Anmarsch oder es hat gar schon Raureif gegeben. Frost vertragen sie nicht!
Ich habe sie gestern in den kleinen grünen Fensterkasten im Flur umgesetzt.
Die mit den Blättern sind die weißen vom Frühjahr, die ohne sind die neuen, eine rot, eine rosa. Welche wie und ob die weißen wieder blühen werden -- ich werd wohl davon berichten.
Erst mal beginnt die trockene Phase für sie, bis die Blätter welk sind.

(Solltest du mal orientierungslos durch Treppenhäuser irren und diesen Winkel finden, weißt du, ich wohne nebenan.)

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Dusche

Aus der Dusche kommt gemeinhin Wasser.
Es gibt aber auch Duschen, aus denen andere Sachen kommen.
Bier- oder Sektdusche, wenns was zu feiern gibt.
Licht, wenns dunkel ist.
Ich frage mich, welchen Nutzen diese hier haben.
geknipst am 30.6. -- während der EM

Samstag, 15. Oktober 2016

Grüne Seite im KB_4 Herbstzauber mit Himbär

Durchs Fenster leuchtet eine knallrote Erdbeere in mein Wohnzimmer herein, eine ideale Inspiration fürs aktuelle Thema, auch wenn beim Schreiben September ist und du den Text erst im Oktober bekommst. Vielleicht gibt’s dann immer noch frische Erdbeeren vor meinem Fenster.

Der Erdbär und der Himbär
Erdbeeren und Himbeeren sind die einzigen mehrjährigen Pflanzen in deinem Balkongarten, und zwar nicht nur, wenn du gut mit ihnen umgehst. Sie sind beide frosthart, die Himbeere erneuert sich alle zwei Jahre, die Erdbeere trägt bei guter Pflege vier bis sechs Jahre (sortenabhängig).
Also, sie überleben den Winter ohne jegliche Zuwendung. Mit Zuwendung werden sie dir nächstes Jahr aber tolle Früchte bescheren, deswegen erkläre ich, was zu tun ist.
Ich gehe fest davon aus, dass du die Erdbeere den Sommer über gedüngt hast. Brav. Mach weiter damit, bis ungefähr Anfang November. Sie wird stark und robust, lagert die Nährstoffe in ihren Wurzeln ein und kommt so besser über den Winter – und im Frühjahr gut aus den Puschen. Verwende zum Schluss Langzeitdünger, er wirkt dann schon, wenn du noch gar nicht über das neue Balkongartenjahr nachdenkst.
Wenn dir gerade der Gedanke kommt, dass es fein wäre, nächstes Jahr Erdbeeren zu haben, kauf die Pflanzen jetzt und nicht erst im Frühjahr. Die Voraussetzung für eine reiche Ernte werden im Herbst zuvor gelegt, und wenn es in deiner Verantwortung liegt, kannst du es gut machen.
Es gibt hunderte Sorten, erkundige dich vorm Kauf, welche Eigenschaften zu deinen Erdbeerplänen passen. In meinem Kasten sind Ostara, eine immertragende Sorte, und Senga Sengana, die sehr viel Aroma hat und die Farbe sogar noch im Marmeladenglas behält. Ich esse sie aber immer direkt auf.
Bei den Himbeeren gibt es überdies jetzt eine wichtige Entscheidung zu treffen: Du kannst die vertrocknenden Zweige vom Sommer abschneiden, die Himbeere braucht dann nicht mehr Platz als ihr Kübel. Sie wird im Frühjahr neu austreiben und die Beeren werden aller Voraussicht nach im Juni reif sein.
Willst du nützlichen Insekten über den Winter ein Obdach bieten? Dann schneid die Zweige nicht ab. Ohnehin hast du ja jetzt eine Menge Platz auf dem Balkon, sie sollten dich nicht stören. Wenn die kalte Jahreszeit vorbei ist, verlassen die Marienkäfer, Ohrenkneifer und anderen Nützlinge ihr Quartier, dann kannst du sie immer noch abschneiden. Die Pflanze treibt ebenfalls neu aus, ist aber erst im August/September mit ihren Früchten fertig. Das hat den Vorteil, dass die Larven, die den Himbeergenuss im Juni oft trüben, im Spätsommer längst als Insekt unterwegs sind.
Was meine geschätzten Mitleser auf den klimatisch rauen und ansonsten wunderschönen Nordseeinseln betrifft: ich kann von hier aus kein Patentrezept geben. Probiert es aus und lasst mich an euren Erkenntnissen teilhaben.

Der dickste Kürbis
Falls du jetzt noch Kürbisse hast, die aber nicht reifen wollen, entscheide dich für den dicksten und entferne alle anderen von der Pflanze. Vielleicht wird er dann noch was. Merke dir fürs nächste Jahr, dass er mehr Dünger braucht. Auch kannst du seine Ranken über andere Kübel wachsen lassen und sie mit Erde bedecken. Dort wachsen neue Wurzeln, die zusätzlich Nährstoffe aufnehmen können. Gib ihnen nächstes Jahr auch neue Erde; Kürbisse und Zucchini sind Starkzehrer, die im zweiten Jahr auf der selben Erde nicht gedeihen.

Farbenfroh und frosthart
Die Kapuzinerkresse ist im Oktober fertig mit ihrem farbenfrohen Werk, du kannst die Pflanzen abschneiden und die Samen trocknen, um sie im nächsten Jahr erneut auszusäen. In den frei gewordenen Kasten kannst du Herbstzauber pflanzen. Darunter verstehen wir Gärtner allerhand Pflanzen, die frosthart sind und jetzt im Herbst durch späte Blüten und bunte Blätter auffallen. Dazu gehören diverse Gräser, Fetthenne, Heidekraut, Hebe, Heuchera und so weiter. Einiges wächst aufwärts, anderes hängt, sodass du eine hübsche Komposition herstellen kannst und du den Winter über nicht auf den nackten Balkon gucken musst.
Im dritten Kasten (nach Erdbeere und Herbstzauber) befinden sich vermutlich die Küchenkräuter. Die brauchen jetzt keine besondere Behandlung, ich rate nur dazu, den Kasten bei Kälte nah an die Hauswand zu stellen und mit Vlies einzupacken. Vlies lässt im Gegensatz zu einer Plastikfolie Luft und Feuchtigkeit hindurch, darunter entsteht kein Schimmel. Minze und Schnittlauch überstehen den Winter auch ohne Hilfe. Im Frühjahr werden die Kräuter dann zurück geschnitten und gedüngt und dürfen sich neu entfalten. Wenn dir das zu viel Arbeit ist, ernte die restlichen Blätter, trockne sie oder frier sie ein und kauf dir im nächsten Jahr neue Pflanzen.

Pimp the Zimmerpalmi
Bereite deine Zimmerpflanzen jetzt auf die Zeit der trockenen Heizungsluft vor. Stelle sie alle nach draußen, packe die Töpfe in Plastikfolie ein und brause sie vorsichtig ab. So wäschst du den Staub von ihren Blättern, sie atmen leichter und können besser Chlorophyll bilden (und sehen dazu viel besser aus). Man kann sie nach der Dusche mit Blattglanz besprühen, das gibt’s auch im Baumarkt oder Blumenladen. Blattglanz verhindert natürlich nicht das erneute Ablagern von Staub.
Besorge dir einen Wasserzerstäuber und sprühe sie in der Heizperiode am besten täglich an, sie brauchen Luftfeuchtigkeit. Sonst kriegt sie braune Blattspitzen. Du kannst auch mit Luftbefeuchtern nachhelfen, die du auf die Heizkörper stellst. In Prinzip reicht da eine einfache Plastikschale. Gefäße aus unglasiertem Ton verdunsten schöner.

Das Wichtigste für deinen Balkongarten zum Schluss: vergiss nicht zu gießen. Die meisten Kübelpflanzen sterben nicht am Frost, sondern weil sie vertrocknen.

Hausaufgabe: recherchiere Fruchtfolge, Starkzehrer und Selbstunverträglichkeit
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Freitag, 14. Oktober 2016

Forsan et haec olim meminisse iuvabit

Was so viel heißt wie "vielleicht wird es eines Tages eine freudige Erinnerung sein" -- kucken wir mal!
der Zustand meines Wohnzimmers gegen drei. Was sich rechts befindet, steht nicht mehr links:
 Gegen vier nimmt das Durcheinander zu:
Gegen fünf ist dann alles, was vorher in der Küche stand, im Wohnzimmer Möbellager angekommen.
Die Küche klingt furchtbar leer, aber die Küchentür schließen ist keine Option: die steht im Treppenhaus. Ja, endlich noch mal ne Tür aus den Angeln genommen!

Aber du kannst beruhigt sein, dum spiro spero -- was in diesem Zusammenhang in etwa heißt: solange ich noch blogge, ist das Glas mindestens halb voll.

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Computern ist gar ungemütlich auf dem Kistenstapel. … ich könnte noch mal das Buch lesen, aus dem ich den oberen lateinischen Spruch habe … ans Bücherregal komm ich nämlich dran, da haben wir praktischerweise einen (wenn auch sehr schmalen) Durchgang gelassen.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Smakkelijk! Wissen aus der Nachbarschaft

Hab ich schon mal den Buurtaal-Blog empfohlen?
https://www.buurtaal.de/blog/
Falls nicht, tu ich es hiermit. Diesmal geht es um Spekulatius.
Es geht beileibe nicht nur um Essen, aber auch, und wer nur mal in den Niederlanden was gegessen hat oder durch einen Supermarkt gegangen ist, findet sich wieder.
Die Autorin Alexandra Klejin berichtet auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Nachbarn, erklärt Sprache und Kultur, listet Vor- und Nachteile des Lebens hier oder in den Niederlanden auf.
Selbst wenn du noch nie dort warst und wirklich nichts lernen willst über den kleinen westlichen Nachbarn, lohnt sich die Lektüre, um einen Blick für die deutschen Eigenheiten zu bekommen. Die Autorin schreibt nämlich, ich möchte das hervorheben, sehr objektiv und frei von Polemik.
Ich habe auf ihrem Blog schon viel gelernt.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Grüne Seite im KB_3 Warum sind Tomaten so geizig?

Diesmal geht es hauptsächlich ums Düngen. Es gibt verschiedene Sorten Dünger:
– gekauften und selbst hergestellten (was sich für Wohnung und Balkon nicht empfiehlt)
– organischen und mineralischen
– flüssigen, pulverigen und festen
– schnell und langfristig wirkenden
Nimm flüssigen organischen Dünger, der lässt sich fein dosieren und im Gießwasser leicht anwenden, dazu wirkt er sofort. Organisch sollte er sein, da du die Erzeugnisse essen möchtest. Für Zimmerpflanzen kannst du mineralische Dünger verwenden, aber das ist eine andere Geschichte. Auf der Flasche sind Dosierung und Anwendung erklärt. Da du mit Lektüre dieses Artikels beweist, dass du lesen kannst, kann nicht viel schief gehen. (Und wenn doch, machst du es beim nächsten Mal anders.)

Kein Dünger an die Kleinen!
Ach ja, warum ist es wichtig, erst jetzt mit dem Düngen anzufangen? Ehrlich gesagt hatte ich im letzten Heft keinen Platz mehr dafür. Aber der Gärtner, von dem du die Pflanzen gekauft hast, arbeitet natürlich auch mit Kurz- und Langzeittdüngern, die Pflanzen stehen nicht die ganze Zeit nährstofflos bei dir rum. Im nächsten Jahr bist du ein Profi und kannst schon im Juni mit dem Düngen beginnen. Nur bei selbst gezogenen Pflanzen musst du ein bis zwei Monate warten. Die jungen Wurzeln vertragen keinen Dünger, die Nährstoffe verbrennen ihre Kapillaren, sodass sie kein Wasser mehr aufnehmen können.
Mit dem Dünger versorgst du wie angegeben alle Pflanzen deines kleinen Gartens, mit Ausnahme der Radieschen, Möhren und Kräuter. Radieschen und Möhren haben einen kurzen Reifezyklus, sie brauchen in frischer Erde keine zusätzlichen Nährstoffe. Und die meisten Küchenkräuter bevorzugen karge Böden. Der Basilikum ist übrigens ein ganz Sensibler. Wenn er es bis jetzt am Balkongeländer ausgehalten hat – Respekt. Er mag nämlich gar kein direktes Sonnenlicht. Und auch keinen Regen, der ihm auf die zarten Blätter pladdert. Und keinen Wind. Nimm ihn doch mit in die Küche, aber stell ihn da nicht gleich an die Fensterscheibe, sondern etwas abseits.
Wenn deine Kräuter einen müden Eindruck machen, wirf kein Geld für speziellen Kräuterdünger aus dem Fenster, sondern gib ihnen ein verdünntes Schlückle aus der Düngerkanne der anderen.
Sie brauchen erst im nächsten Frühjahr einen Anschub, wofür du sie aber über den Winter kriegen musst. (Richtig! – das behandeln wir später.)

Geiz ist Tomate
Die Tomate an sich ist übrigens nicht geizig. Sie bildet Geiztriebe aus, die das Wachstum der Früchte behindern, indem sie Nährstoffe in Blätter umwandeln. Blätter sind wichtig für die Entwicklung der Pflanze, aber eine Pflanze braucht nicht alle Blätter, die an ihr wachsen. Am besten guggelst du mal „Tomate ausgeizen“, da wird das prima erklärt. (Das Titelthema ist schließlich Minimalismus, ich muss mich kurz fassen.)
Das Wort „Geiz“ gehört sprachgeschichtlich mit „Gier“ zusammen, und gierig saugt der Geiztrieb den Saft, den die Frucht braucht zum Reifen.

Pflanzensitter oder Bewässerungsanlage?
Wenn du seit der März-Ausgabe mit mir gärtnerst und dieses Heft auf dem Freakstock abgeholt hast, kennst du das Problem: Wer kümmert sich um die Pflanzen, wenn ich nicht da bin? Das geschickteste ist immer noch, dass du zusammen mit Freunden kleingärtnerst, mit denen du aber bitte nicht in Urlaub fährst. In der Ferienzeit hegt jeder die Pflanzen des anderen.
Wenn du es nicht so praktisch hast, frage Nachbarn/Freunde/Verwandte oder baue eine Bewässerungsanlage. Der Peter-Lustig-Klassiker ist immer noch die Kordel, die von einer Wasserschüssel zum Blumentopf reicht und durch die die Pflanze Feuchtigkeit ziehen kann. Oder stecke eine mit Wasser gefüllte Flasche kopfüber in den Kübel. Natürlich geht das nur für einen kurzen Zeitraum, denn irgendwann sind die Gefäße leer.

Nächste Themen:
Erdbeeren düngen, Himbeeren schneiden: jetzt oder im Frühjahr?
pimp the Zimmerpalmi
dr Herbscht isch do
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Montag, 10. Oktober 2016

Grüne Seite im KB_2 Unterirdisch gut

Die Eisheiligen sind um, raus mit den Gurken, Tomaten und all den anderen Schätzchen! Ich weiß nicht, wie groß dein Balkon ist, aber ich rate dir, Tomaten, Gurken und Zucchini ein größeres Behältnis zu geben. Du willst ja, dass sie wachsen, und dafür brauchen sie Platz. Auch nach unten. Sie stehen zudem sicherer, wenn sie nicht in ihrem kleinen Töpfchen bleiben. Die Kräuter können ihre Töpfe behalten, die Erdbeeren setzt du um in einen Kasten, in dem sie langfristig wachsen können: bei guter Pflege bleiben sie dir ungefähr vier bis sechs Jahre erhalten. Was gute Erdbeerenpflege ist, erkläre ich später.
In der März-Ausgabe sprach ich bereits davon, dass wir Rankhilfen brauchen würden. Sofern du in der Zwischenzeit keine gekauft hast, kannst du zum Beispiel einen alten Wäscheständer verwenden, den du an die Wand lehnst oder ein paar Meter Kordel kreuz und quer an der Wand befestigen. Wichtig ist, dass du hinterher gleichermaßen Längs- und Querstreben hast.

Licht- und Dunkelkeimer
Als ich neulich von den Radieschen las, fiel mir etwas ein, das auch prima in den sommerlichen Speiseplan passt: Möhren! Möhren sind ganz einfach anzubauen. Du nimmst einen Kübel, mindestens 20 cm, besser 30 tief, füllst Erde oder einen Mix aus Sand und Erde hinein, und dann streust du eine zarte Linie von Samen aus mit Abstand nach links und rechts. Möhren gibt’s in jedem Saatgutregal. Schau hinten aufs Tütchen, welche Sorte nach Licht- und Bodenverhältnissen am besten zu deinem Balkon passt. Bedecke die Samen nicht mit Erde, sie sind Lichtkeimer! Bekanntester Lichtkeimer der Welt ist Rasen.

Wenn du richtig viel Platz hast (oder die genannten Gemüse nicht magst), kannst du jetzt auch noch Kartoffeln pflanzen. Dafür brauchst du ein großes Pflanzgefäß, ein paar Kartöffelchen, am liebsten welche, die schon gekeimt sind – achte drauf, dass du keine in Plastiktüte kaufst, sondern im Sack, denn die in Plastik gehen nicht gut an. Spezielle Setzkartoffeln kannst du im Baumarkt kaufen, brauchst du aber nicht. Ich hab meist welche aus dem Supermarkt genommen. Die Kartöffelchen legst du auf eine vielleicht drei Zentimeter dicke Schicht Erde und bedeckst sie ebenso dick. Nach einer Weile beginnen sie zu keimen und schieben Blättchen durch an die Oberfläche. Die bedeckst du dann wieder mit Erde und fährst fort wie in Heft 3/2011 beschrieben.

Ein Käfer, der kein Lächeln macht
Mit dem Erwachen der Natur kommen auch die Käferchen, Spinnen, Schnecken und das ganze Getier, das in der Fernsehdoku interessant ist, das du aber nicht in deiner Pflanzung haben willst. Ich habe mich dazu schon mal ausführlich in meinem Blog geäußert, lies es bitte dort nach. Und ach ja, richtig, die Natur ist erwacht! Es kann immer mal passieren, dass eine Pflanze sprießt, die du nicht gepflanzt, gesät oder gekauft hast. Gerade als Garten-Anfänger steht man da schnell vor einer Prüfung. Hegen oder jäten? Lass sie einfach so lange weiterwachsen, bist du weißt, wer sie ist oder welche Auswirkungen sie hat, dann kannst du sie immer noch ausrupfen. Ich möchte allerdings nicht so weit gehen und jegliche Spontanvegetation als „Unkraut“ zu diffamieren. Viele wilde Kräuter und Blumen blühen sehr schön und locken Bienen und Schmetterlinge auf deinen Balkon. Wenn du einen Kasten frei hast, säe doch wilde Sommerblumen darin. (Gibts na-tür-lich! auch als Tütchen, logo.) Um die brauchst du dich gar nicht zu kümmern, sie leben von Luft, Wasser und Sonnenschein. Ein Sand-Erde-Gemisch reicht völlig oder Erde, die von einer verstorbenen Zimmerpflanze übrig ist.

Im nächsten Heft geht es um diese Themen:
Richtig düngen – wem hilft was wann in welcher Dosis?
Balkongarten und Urlaub woanders
bunte Blüten und ornamentaler Blattschmuck

Tipps zu fast jedem anderen Gartenthema
Heft 3/2011 runterladen (Seiten 20-21)
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Samstag, 8. Oktober 2016

Lang und lang gesellt sich gern

Eigentlich darf man das gar nicht tun: mit gezückter Kamera durch einen Supermarkt gehen. Überall liegen Artikel zusammen, die nicht zusammen gehören oder seltsam aussehen miteinander.
Wobei -- das ganze Leben verhält sich so. Es ist ein unsortiertes Dasein mit wenig Harmonie.

Freitag, 7. Oktober 2016

Möbelchenwägelchen

Neulich räumte ich ein paar Kleinmöbel in den Kleinwagen.
Foto von Januar 2011
Andernorts hatte ich einen fabelhaften Exzenterschleifer zur Verfügung, und die Gelegenheit war gut, dieses Werk zu vollenden.
Das bergischgrün-schiefergraue Schränkchen war dann auch gleich an der Reihe, es war mir mit den Jahren zu bunt geworden.
Das ist ein sicher hundertjähriges Bettschränkchen aus Zeiten, als die Betten noch viel höhertieferbreiter waren als heute. In seiner Geschichte ist es mit allerhand Farbaufträgen sowie Dreck, Feuchtigkeit, Aufklebern, Umzügen und unsanfter Behandlung konfrontiert worden. Aber es ist ein gutes und zuverlässiges Ding, deswegen geht es schon lange mit mir.
Jetzt ist es von oben bis unten einheitlich schokoladenbraun. Nussbraun lautet die Farbe im Fachgeschäft und vom Nussbaum wurde das Holz damals genommen.
Erstaunlicherweise haben alle Vorbesitzer um die Füße drumrum gearbeitet und so auch ich.
Sie sind halt zu schwierig abzuschleifen.

Der Schreibtisch sieht jetzt noch besser aus als 2011, als ich nur die Platte renovierte.
Sehr ordentlich. Und sehr robust -- das Ständerwerk ist Buche massiv, die Platte hinten irgendein Pressspan mit Buchenfurnier, die Tischplatte Multiplex. Sind heutige Schulmöbel auch aus so hochwertigem Material gefertigt?
Die Platte hat übrigens nicht wieder Teak-Lasur gekriegt, sondern denselben braunen Lack wie das Schränksken. Steht ihm super.
Ich bin somit schon vorm Küchenumbau im Heimwerkermodus angekommen.

Stuhlgang

Das hast du jetzt total falsch verstanden, es geht nicht um Verdauung.
Die Stuhl-Gääng war am Werk!
Es muss so gewesen sein.

komplementäre Sitzgelegenheit

Beinah alles sieht super aus, wenn mein gutaussehendes Auto mit im Bild ist.
andere Sitzgruppe

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Grüne Seite im KB_1 Planung und kostengünstige Anfänge

Der März ist eine gute Zeit, um den Balkon gründlich zu putzen und zu schrubben, jetzt ist da noch viel Platz. Nimm dir auch die Pflanzgefäße vor. Wenn etwas kaputt gegangen ist, suche nach Alternativen. Du kannst in einer Klappkiste wie im Kübel pflanzen, die Klappkiste braucht dafür nur ein paar Löcher im Boden. Mit einer Bohrmaschine ist das schnell getan. Wenn du einen Drahtkorb mit Frühbeetvlies oder grobem Stoff auslegst, ist er ebenso geeignet wie ein stabiler Jutebeutel oder ein Kartoffelsack. Die letztgenannten haben den Vorteil, dass du sie sogar aufhängen kannst.
Du brauchst Erde, ein kleiner Beutel Spielsand ist praktisch zum Untermischen. Um Dünger kümmern wir uns erst im Sommer. Wenn du kein Gartenwerkzeug hast, tut es auch ausrangiertes Besteck. Lege dir eine große Gießkanne mit Brause zu.

Was will ich haben?
Die meisten Gemüse- und Küchenkräutersorten gibt es als vorgezogene Pflänzchen im Gartencenter oder Baumarkt, das ist ideal für Balkongartenanfänger.
Um zu wissen, was du wohin stellst, musst du wissen, welche Platzbedürfnisse die Pflanzen haben. Für Kräuter, zum Beispiel Rosmarin, Thymian, Basilikum, Minze, Schnittlauch oder Petersilie und Pflücksalat reicht es, wenn du normale Balkonkästen aufhängst. Tomaten, Gurke und Zucchini brauchen mehr Platz: die Pflanzen werden groß. Gurken und Tomaten benötigen dazu ein Gitter, an dem sie sich festhalten können. Stelle sie an eine Wand.
Radieschen brauchen auch Platz, aber keinen eigenen. Die kannst du überall säen, wo gerade ein Häuflein Erde frei ist (ja, das sind die, die du nicht vorgezogen kaufen solltest – zwischen Saat und Ernte vergehen ja nur knapp vier Wochen). Achte aber darauf, dass sie in jedem Topf nur einmal sind. Beim zweiten Mal am gleichen Ort gedeihen sie nicht mehr so gut.

Die Allzweckwaffe
Kapuzinerkresse ist etwas ganz besonderes. Du kannst sie getrost als Saatgut kaufen, sie gelingt eigentlich immer. Sie rankt, sie kriecht, sie hängt – gerade so wie Platz ist. Säe sie am besten in den Balkonkasten, damit sie das Haus auch noch von außen verschönert. Sie blüht in gelb, orange und rot, sie hat grüne oder grüngelbe Blätter. Du kannst Blätter und Blüten zum Salat essen und die Samen in Salzlake einlegen und wie Kapern verwenden. Oder trocknen und im nächsten Jahr aussäen. Ach ja, und Blattläuse lieben die Kapuzinerkresse! Mach dir das zunutze. Hol dir die „Allzweckwaffe“ auf den Balkon, denn wenn die Läuse auf ihr sitzen und Pflanzensaft saugen, tun sie es nicht bei den anderen Pflanzen.

Die genannten vorgezogenen Pflanzen sind ab Mitte April im Gartencenter deines Vertrauens erhältlich, aber bedenke, dass es im Mai noch mal empfindlich kalt werden kann: die Eisheiligen sind die letzte Wetterregel, auf die man sich verlassen kann. Kaufst du deinen Gemüsegarten zu früh, musst du ihm womöglich im Wohnzimmer Asyl bieten.

Beeren nimm wiederum als fertige Pflanzen. Bei den Erdbeeren rate ich zu den Sorten Ostara, Elan und Camara, die sehr ertragreich sind. Für Himbeeren habe ich keine Sortenempfehlung. Wenn du beengt gärtnerst, verzichte lieber auf sie, sie haben ja Stacheln und brauchen auch etwas mehr Platz. Die Beeren sind übrigens die einzigen frostharten Pflanzen, die ich hier vorstelle, ich schreibe im Herbst noch was zu ihnen.

Natürlich kannst du alle Pflanzen als Saatgut kaufen. Ein gut sortiertes Saatgutregal enthält alles, was das Gärtnerherz begehrt. Du brauchst halt nur sehr viel Platz in der Wohnung für den „Kindergarten“, Wärme und Luftfeuchtigkeit. Und für Tomaten ist es jetzt bereits zu spät.

Gärtnern wie Josua 1,9!
Wenn du dieses Jahr mit der Balkongärtnerei anfängst, dokumentiere alles! Lass dich nicht entmuti­gen, wenn etwas nicht gelingt: nächstes Jahr kannst du es anders machen. Gärtnern ist Erfahrung, keine Wissenschaft.
Ich wünsche allzeit ein Fingerbreit Luft unterm Kübel – ideal gegen Staunässe!

Weitere Themen:
das da hab ich nicht gepflanzt!
was krabbelt denn da? Wie werd ichs los?
Balkongarten vs. Urlaubsreise
Herbst in Balkonien
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Dienstag, 4. Oktober 2016

definiere "Kürze" am Beispiel dieses Versprechens

Eine stellenweise aus- oder abschweifende Suchaktion ist eine prima Gelegenheit um an einst getätigte Versprechungen erinnert zu werden. Das hier
http://die-beste-juppi.blogspot.com/2016/01/in-kurze.html
hat sich als extreme Nullnummer heraus gestellt -- ich frag mich allerdings, warum sich so gar keiner mal beschwert und auf den vorgärtlichen Tisch haut. (Scheint so, dass die Vorgartenleser nicht mehr das kritisch-aufmüpfige Volk sind, das sie mal waren.)
Mittlerweile gibt es vier Artikel, den letzten hab ich vor ein paar Tagen abgegeben, er ist also noch nicht im Briefkasten der KB-Leserschaft angekommen. Das lässt mir ein bisschen Zeit, Versäumtes aufzuholen.

Sommer in Balkonien
-- Planung und kostengünstige Anfänge
-- Unterirdisch gut
-- Warum sind Tomaten so geizig?
-- Herbstzauber mit Himbär (genau -- zu dem gehören die vielen Bilder vom Erntedankbeitrag [der auch nicht pünktlich kam {hust}])
-- Biologisches Gleichgewicht -- von Nützlingen und Schützlingen

Montag, 3. Oktober 2016

Erntedank verdirbt nicht

Der Erntedanksonntag war gestern -- da hatte ich keine Zeit.
Der heutige Feiertag findet nicht im Vorgarten statt, geh halt woanders hin. Oder erfahre in den Archiven, was es am 3. Oktober zu feiern gab. 2015, 2014, 2013, 2012, 2010, 2009, 2007.
Für die kommende Ausgabe des Kranken Boten musste ich einige Herbstgartenbilder auskramen (ja, du erinnerst dich, ich kramte ausgiebig in den Archiven) und diese farbenfrohe Pracht hab ich gefunden.
 
Du ahnst es -- bis auf das letzte sind es alles keine aktuellen Fotos. Nu, macht nix.

Sonntag, 2. Oktober 2016

wahnsinnig leeres Wohnzimmer

auf dem Zettel hinten an der Wand steht "Sofa"
Mein erster Gedanke war: huch! In welcher Wohnung ist denn das entstanden?
Aber es ist diese, in der ich nun seit November 2012 wohne und immer noch nicht woandershin umziehen will.
Stattdessen will ich Mitte Oktober den Fußboden in der Küche erneuern, und du kannst dir denken, was das für das Wohnzimmer und die restliche Wohnung bedeuten wird.
Wenn man nämlich den Fußboden erneuern will, muss vorher alles aus dem Raum raus, und alles ist ziemlich viel, wenn es um eine Küche wie meine geht. Im Bad wäre das einfacher gewesen.
Wenn alles nach Plan läuft, ist das Projekt binnen fünf Tagen erledscht. Mein Plan ist krisensicher. Hoffentlich wissen die Krisen das.

Samstag, 1. Oktober 2016

Dem Anfang lag kein Zauber inne

Als ich gestern nach dem schmalen Vorgarten suchte, fand ich natürlich auch jede Menge anderen Kram, sonst hätte das ja nicht … wie lange? gedauert.
Eins von diesem "Kram" war die hier getätigte Vorstellung des Anfangs der sich derzeit in Arbeit befindlichen Geschichte.
Die Maßangabe "2.264 Wörter" dürfte sich mittlerweile im Seitenbereich befinden, und der Anfang ist auch ganz anders geworden.
Der geht so:
Helle sägeraue Sichtbetonflächen, jawohl! Ich hab mich bei der Recherche richtig ins Zeug gelegt.
Die Einzelteile sind nach Kalenderwochen gegliedert. Das da ist KW 13. Ich schreibe gerade so zwischen KW 35 und 42 herum … jajaja, nicht linear oder chronologisch, das probier ich beim nächsten Buch noch mal.
Der Vorteil an der KW-Unterteilung ist, dass man nicht so leicht den Überblick verliert, "war das vorher? Oder nachher?" Man sieht es gleich am Namen der Datei. Wahnsinnig praktisch.
Was ich noch wahnsinniges gefunden hab, allerdings im Fotoarchiv, als ich auch da nach was anderem suchte, zeig ich dir morgen.